Dresden im Sommer – 11 Tipps für einen Trip in die sächsische Landeshauptstadt

von Milena Zwerenz

Dresden trägt so viel Zauber in sich, so viele schöne Gebäude, Ecken, so viel Grün und die Jahreszeiten so deutlich. Ein Sommer fühlt sich hier noch wärmer an, der Winter glitzert wundervoll kalt. Hier könnt ihr euer Leben verbringen oder auch nur ein Wochenende. Wir haben 11 Tipps für euch, die eure Sommertage in Dresden unvergesslich machen.

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© Pixabay Zwinger, Frauenkirche und Semperoper angucken

Dieser Tipp steht in jedem Reiseführer und diesen Tipp nehmen vor allem Senioren-Reisegruppen sehr ernst: Guckt euch die Altstadt an! Zurecht! Dort kommt es einem vor, als würde man mitten in einer Filmkulisse stehen. Zu Fuß könnt ihr hier alles locker erreichen.

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© Pixabay Rundumblick genießen auf der Martin-Luther-Kirche

Am Rande der Neustadt steht eine hübsche Kirche mit einem hübschen Kirchturm. Wer nicht zu sehr von Höhenangst geplagt wird, sollte den Weg nach ganz oben antreten, um dann von dort oben über die ganze Stadt zu gucken.

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© Milena Zwerenz Flohmarktbesuch am Käthe-Kollwitz-Ufer

Ein Klassiker, aber ein wirklich schöner: der Samstagsflohmarkt an der Elbe. Der findet zwar gefühlt am falschen Tag statt (sonntags hat man doch immer so viel mehr Zeit), aber lohnt sich auf jeden Fall. Sonnenbrille nicht vergessen, Open-Air und so.

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© Alisa Anton | Unsplash Carrot Cake essen im England, England

Als das England, England noch neu in der Straße war, stand vor dem Eingang immer eines dieser schwarzen Londoner Taxis. Das gibt es mittlerweile nicht mehr, der zuckrig-leckere Carrot Cake in der Kühltheke und die winkenden Queens im Fenster sind dafür geblieben, zum Glück! Nehmt euch Zeit, setzt euch rein, perfekt wenn es mal regnen sollte.

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© Pixabay Die Nächte am Elbufer verbringen und Filme gucken

Keine Ahnung, ob eine andere Stadt eine solche Freiluftkino-Szenerie liefern kann. Denn selbst wenn der gezeigte Film bei den Elbfilmnächten nicht wirklich überzeugen sollte, macht der Ausblick auf die beleuchtete Altstadt und die sommerabendlich flimmernde Elbe kulissentechnisch alles wett. Dazu gibt's die besten warmen Brezeln mit flüssig buttrigem Kern.

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© Bence Boros | Unsplash Auf ein Bier im Assi-Eck vorbeischauen

Jede Stadt hat ihre Trinkecke, in Dresden heißt es ganz charmant und grundehrlich Assi-Eck. An der Kreuzung steht es sich mit Sterni in der Hand vor allem am Wochenende sehr gut.

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© Pixabay Standseilbahn fahren

In Der Turm fährt der Protagonist mit der Standseilbahn hinauf ins edle Viertel Weißer Hirsch. Auch heute beeindrucken die Villen dort oben noch. Direkt an der Bahn wartet ein kleines Restaurant, vielleicht ein bisschen altbacken und touri-teuer, aber mit bestem Ausblick über die Stadt.

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© Milena Zwerenz Hörspielen lauschen vorm Japanischen Palais

Direkt an der Elbe gelegen, die Altstadt im Blick, bezirzt der Park des Japanischen Palais' zu jeder Jahreszeit. Perfekt zum Picknicken und Lesen. Während des Kulturfestivals Palais Sommer läuft, sitzt, liegt und steht es sich dort aber besonders schön. Hier könnt ihr Hörspielen lauschen, euch beim Yoga verrenken oder Klaviermusik genießen.

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© Pixabay Wein trinken und Flammkuchen essen

Während die Weintrauben am Hang wachsen und Schloss Albrechtsberg als eines der drei Elbschlösser nebenan steht, könnt ihr euch bei Winzer Lutz Müller ein Gläschen des angebauten Weins genehmigen, dazu leckeren Flammkuchen essen und einmal mehr die wunderbare Elbkulisse genießen. Ist aber auch einfach zu schön!

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© Milena Zwerenz Kleine Fahrradtour von Pieschen bis zum Blauen Wunder

Mit dem Fahrrad könnte man ewig an der Elbe entlangfahren, theoretisch sogar bis nach Hamburg oder Prag. Fürs Wochenende reicht aber eine gemütliche 30-minütige Fahrt von Pieschen, vorbei am Pieschner Hafen, der Altstadt, den Weinhängen bis zur Dresdner Legendenbrücke, dem Blauen Wunder (die Tour lässt sich natürlich auch ausdehnen, zum Beispiel bis nach Radebeul). Esst beim Blauen Wunder ein Eis, streift über den Körnerplatz, fahrt zurück und trinkt in Pieschen ein Bier. Für die optimale Aussicht: Fahrt den ersten Teil der Strecke auf der Neustadtseite und wechselt mit der Albertbrücke oder mit der Fähre am Fährgarten Johannstadt auf die Altstadtseite.

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© Jason Briscoe | Unsplash Kunst gucken bei der OSTRALE

Ganz viel zeitgenössische Kunst versammelt die OSTRALE während der Sommermonate auf dem ehemaligen Schlachthofgelände im Ostragehege: teils Open-Air, teils drinnen, und auf jeden Fall sehenswert.

Titelbild: © Pixabay

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