Hamburg – 11 beste Tipps für die deutsche Hansestadt

Hamburg ist eine der schönsten Städte Deutschland und quasi immer – trotz Regenwetters – einen Besuch wert. Wir haben 11 tolle Tipps für euren nächsten Besuch im Norden für euch, Franzbrötchen inklusive. Ahoi, Matrosen!

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© Kaffee Stark Frühstück im Kaffee Stark

"Einmal Kaffee Stark, bitte!" Kommt sofort. Das schöne Kaffee Stark im Herzen St. Paulis bietet eine ziemlich ideale Auswahl an Speisen und Getränken: Reichhaltiges Frühstück, wahlweise mit Tier, vegetarisch oder vegan. Süße Croissants, Quiche mit Salat, saftige Kuchen (der Möhrenkuchen ist ’n Knaller!), deftige Suppen, krosse Toasts, Tee, Kaffee, Longdrinks und Limo. Man kann hier also zu ungefähr jeder Tageszeit aufschlagen und findet etwas für den aktuellen Jieper.

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© Felix Amsel Mit dem Riverbus zum Entenwerder 1

In Hamburg kennt (und hasst) sie jeder: Die roten Doppeldeckerbusse, auf denen das Warnschild "Stadtrundfahrt" prangt. Eine viel schönere Alternative Hamburg zu entdecken, ist der Riverbus, mit dem ihr auf Stadtrundfahrt gehen könnt. Stadtrundfahrt? Jep, ihr steigt am Brooktorkai zur halbstündigen Fahrt durch die Speicherstadt und die HafenCity ein, danach stecht ihr mit dem Bus in See. Hat der Riverbus erst einmal die Schraube angeworfen, geht es immer die Elbe rauf. Auf dem Rückweg geht der Bus in Entenwerder wieder an Land. Steigt am besten dort aus und schaut im Café Entenwerder 1 auf einen Kaffee vorbei.

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© Pixabay Schallplatten kaufen in der Hanseplatte

Die Idee, ausschließlich Musik aus einer bestimmten Stadt zu verkaufen, muss nicht zwangsläufig eine gute Idee sein. Im Falle von Hamburg natürlich schon. Denn hier protestieren die Goldenen Zitronen, schwadroniert Heinz Strunk, brüllt Jens Rachut, tanzt der Pudel, schwärmt Markus Wiebusch, rappen die Beginner, diskutieren Tocotronic, brilliert DJ Koze, schwärmen Blumfeld und lieben sich alle, irgendwie. Außerdem schreibt Gereon Klug den besten Newsletter der Welt.

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© Maria Anna Thiele Franzbrötchen futtern im Mutterland

Falls ihr auf der Suche nach einem kleinen Geschenk für Freunde und Familie seid und nebenbei was snacken wollt, könnte das Mutterland eure Adresse des Glücks sein. Aber viel wichtiger: Hier bekommt ihr des Hamburgers liebstes Ganztages-Frühstück: das Franzbrötchen. Böse Zungen behaupten, ein Hamburger wäre über ein Croissant gefahren und so sei das zimtig-süße Gebäck geboren worden. Stimmt natürlich nicht, schmeckt nämlich viel besser. Aber überzeugt euch einfach selbst.

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© Maria Anna Thiele Tretbooten auf den Alsterkanälen

Tretboot fahren ist in Hamburg der Klassiker. Mietet euch einfach eines der Tretboote bei der Bootsvermietung Café Isekai und rauf geht es – nicht auf die Alster – sondern auf die Asterkanäle. Viel weniger Wind, viel mehr zu sehen, viel mehr Action, wenn eine Barkasse sich den Weg an euch vorbei bahnt. Folgt immer der Wasserkarte an den Villengärten des Feenteichs, vorbei an Barmbeks Altbauten bis hin zum Stadtpark und dann weiter bis auf die Alster – einen kurzen Blick ist sie dann doch wert. Unterwegs gibt es einige Cafés, die aufs Wasser raus Getränke und Snacks verkaufen. Sonnencreme und Kleingeld nicht vergessen!

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© Andreas Baur Feiern im Uebel & Gefährlich

Allein wegen des imposanten Gebäudes lohnt sich der Besuch des Uebel & Gefährlichs schon, denn der Club ist beheimatet in einem knapp 40 Meter hohen Bunker. Rauf mit dem Lift in den 4. Stock des Gebäudes, betritt man zunächst den großen Ballsaal, dahinter liegen das Turmzimmer und via Wendeltreppe die Dachterrasse mit grandiosem Blick über die Dächer St. Paulis. Darauf verlässt sich das Team des Clubs aber nicht, vielmehr setzen sie auf ein rasiermesserscharfes Booking – tolle Partys und Partyreihen mit hauptsächlich (aber nicht nur!) elektronischer Musik, ein eklektisches Konzertprogramm sowie hin und wieder interessante Lesungen machen das U&G zum zurecht beliebtesten Club Hamburgs, der sich trotzdem sein wunderbar unkommerzielles Flair aus den Anfangstagen bewahrt hat.

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© Anissa Brinkhoff Cornern im Park Fiction

Wer nach dekadenten Drinks nicht beim Cornern abstürzt, der war auch nicht in Hamburg. Der Park Fiction ist einer der außergewöhnlichsten Ruhepole in Hamburg. Direkt über dem legendären Golden Pudel Club angelegt, bietet die kleine Grünfläche einen Fernweh weckenden Blick über Fischmarkt und Elbe. Kunstpalmen und Basketball-Court inklusive. Von dort ist es lediglich ein Katzensprung zum Hein–Köllisch-Platz mit obligatorischem Kiosk. Hier heißt es: Erst mal ran annen Trog und Getränke nachladen.

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© Maria Anna Thiele Fischbrötchen mit Hafenblick auf der Brücke 10

Dauerbrenner, ob im Winter oder im Sommer. Sowohl Touristen, als auch Einheimische schätzen die frischen Fischbrötchen hier gleichermaßen. Anstellen und mal ein bisschen länger warten, es lohnt sich, wirklich. Als Special gibt’s hier sprühende Gischt und kreischende Möwen zum Brötchen, denn die Brücke 10 liegt direkt am Wasser. Alles was das Fischherz begehrt.

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© Maria Anna Thiele Schlendern auf dem Isemarkt

Der Isemarkt ist mit fast einem Kilometer Länge Europas größte Freiluftwochenmarkt. Unter den Hochbahngleisen zwischen Eppendorfer Baum und Hoheluftbrücke gelegen behalten die Marktbesucher auch bei Regenwetter trockene Füße. Hier gibt es wirklich alles, was man von einem guten Wochenmarkt erwartet: Frische Produkte, warme und kalte Stärkungen, Pflanzen und Blumen, Gewürze un sogar einen Messerschleifer. Besonders zu empfehlen ist der Stand Olive du Lux, an dem es Oliven und Olivenöle aus Zaragoza gibt. Zudem sind der Haushaltsstand Litzki, an dem man plötzlich feststellt, dass ein Küchenleben ohne buntes Gemüsemesser oder Naturbürste keinen Sinn macht, und der Bonbonstand Bonbon Pingel unverzichtbar.

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© Maria Kotylevskaja Feinste Drinks in der Bar Le Lion

Auf dem Weg zum Le Lion bekommt ihr dann wenigstens auch mal unser Rathaus zu sehen. Mitten in der Innenstadt trefft ihr nämlich auf eine der besten Bars in Hamburg. Die Drinks, die wirklich erste Sahne sind, kosten zwischen 9,50 und 20 Euro, aber lasst euch gesagt sein: Das lohnt sich! Gin Basil Smash, der Le Lion-Besitzer Jörg Meyer gilt als Erfinder des Drinks, und Negroni sind hier Dauerbrenner. Aber gern gemixt werden auch Whisky Sour, Daiquiris, Gin Filz und Americano.

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© Isabel Rauhut Vintage-Shopping bei Pick N Weight

Vom 50er-Jahre-Kostüm über Baseballjacken und tolle Vintage-Teile bis hin zu Kitsch und anderen Accessoires gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Das Konzept hinter Pick N Weight: Vintage-Bekleidung in Form von Kilopreisen zu verkaufen. So kosten Blusen mit einem Gewicht von etwa 150 Gramm mal fünf Euro oder eine Levi’s 501 mit einem Gewicht von circa 700 Gramm etwa 18 Euro. Teilweise gelten allerdings auch Festpreise. Die schönen Vintagesachen sind hier nach Farben sortiert. Wenn du also eine Vorliebe für Rot hast, gehst du zum entsprechenden Kleiderständer und hast die volle Auswahl an Taschen, Schals, Schuhe, Hosen, Blusen, Jacken, und, und, und.

Titelbild: © Milena Magerl

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