Oslo – 11 Tipps für die wunderschöne Hauptstadt Norwegens

Wir hatten keine großartigen Erwartungen an die norwegische Hauptstadt. Schön soll es dort sein, aber wo ist es in Skandinavien nicht schön? Teuer auch, aber das war ja klar. Als wir dann das erste Mal beim Øya Festival im Tøyenparken zwischen Bühnen und Bäumen stand, waren wir doch ziemlich begeistert, als wir auf der Fjordtour zwischen Inseln cruisten, komplett verliebt. Wir haben 11 Tipps für euren nächsten Städtetrip: über den Fjord fahren, Fish and Chips essen, am Kanal spazieren, und noch vieles mehr.

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© Björn Wisnewski Am Kanal Akerselva spazieren gehen

In Oslo gibt es so viele Parks und Grünanlagen, dass man gar nicht weiß, wo man mit den Spaziergängen und der Erholung anfangen soll. Ein guter Start ist der Osloer Kanal Akerselva, an den der Kubapark und der Park Myraløkka grenzen. Einfach von Norden nach Süden durchlaufen und die Stille genießen.

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© Björn Wisnewski Fish and Chips in der Fiskeriet essen

Norwegen ist eine Seefahrernation und so gibt es in Oslo natürlich guten, frischen Fisch. In der Fiskeriet, zentral gelegen am belebten Platz Youngstorget, solltet ihr die Fish n' Chips probieren, die so butterweich im Mund zergehen, dass man sich gleich noch eine Portion bestellen möchte.

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© Wiebke Jann Auf das Dach der Osloer Oper klettern

Das Opernhaus Oslo wurde 2008 direkt am Wasser eröffnet und passt sich mit der futuristischen Marmor-Fassade elegant an die Landschaft an. Highlight ist das angeschrägte Dach, auf das man zu jeder Tages- und Nachtzeit bis nach oben klettern kann, um von dort aus das Treiben am Hafen zu beobachten und ein Picknick zu veranstalten.

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© Björn Wisnewski Milkshakes trinken im The Nighthawk Diner

The Nighthawk Diner passt mit seinem amerikanischen Diner-Konzept perfekt in Oslos Szeneviertel Grünerløkka, in dem sich die jungen, hippen Menschen in Cafés, Restaurant, Bars und Parks treffen. Im Nighthawk Diner soll es die besten Milchshakes in ganz Oslo geben und der Pistazien-Shake hat es in der Tat ziemlich in sich!

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© Pixabay Einen Tagestrip in die Wälder machen

Norweger sind ziemliche Einzelgänger und verbringen ihre Zeit gern allein in den Wäldern. Kein Wunder, denn dort ist es so grün, ruhig und unaufgeregt, dass man sich selbst sofort ein Haus kaufen und nie wieder dort weg möchte. Wenn ihr nicht gerade exklusiv eine Mitternachtstour mit Musikeinlage und norwegischem Essen macht, kommt ihr auch sehr gut mit der U-Bahn-Linie 1 bis zum Naherholungsgebiet Frognerseteren, einem Wald außerhalb Oslos, fahren.

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© Björn Wisnewski Im Café Fuglen Möbel kaufen

Die Osloer stehen wirklich sehr auf Retro-Schick. Das Café Fuglen ist komplett mit Originalen aus den 60er und 70er Jahren ausgestattet. Das Beste: Alles, was man sieht, kann man auch kaufen. Beim Kaffee kann man hier also schon mal die Couch vorsitzen und sich imaginär die Wohnung einrichten. Hin kommt ihr mit so ziemlich allen Bussen hin, einfach bis St. Olavs plass fahren.

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© Björn Wisnewski Das Künstlerzentrum Blå besuchen

Das alternative Künstlerzentrum Blå liegt idyllisch zwischen Trauerweiden und alten Backsteingebäuden direkt am Kanal und schreit geradezu nach hedonistischem Nichtstun. Hier kann man Kaffee oder Bier trinken, abends Konzerte schauen und immer sonntags von 12 bis 17 Uhr auf dem kleinen, feinen Flohmarkt nach Vintage-Schätzen suchen. Mit den Bussen 34 und 54 bis Møllerveien fahren und entspannen.

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© Tobias Merk Im Barbershop Dapper Parfüme testen

Der Barbershop Dapper ist so ein Kleinod, das man eher zufällig beim Weg suchen findet. Hier gibt es alles, was den Mann von Welt zu einem adretten und gut ausgestatteten Herren werden lässt. Kleidung, Accessoires, Fahrräder, Pflegemittel und Parfüme. Mit der Tram 11, 12, 13, 16 oder den Bussen 111, 112 bis Olaf Ryes plass. fahren.

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© Björn Wisnewski In der Bar Revolver den Abend verbringen

In jeder Stadt, gibt es immer diesen einen kleinen, alternativen Zufluchtsort, in dem man in guter Atmosphäre, zu guter Musik und mit Gleichgesinnten sein Bier trinken und den Abend genießen kann. In Oslo ist das die Bar Revolver. Hier finden zudem noch regelmäßig Konzerte im Keller statt.

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© Pixabay Im Botanischen Garten den Sonnenaufgang erleben

Den 1814 eröffneten Botanischen Garten – der älteste Norwegens – hat man ahnungslos ziemlich schnell durchquert. Ihr solltet euch also Zeit lassen, um auch die kleinen Ecken zu entdecken. Zum Morgengrauen kann man von hier aus sogar den Sonnenaufgang beobachten. Anfahrt: Mit den Bussen 60, 105 bis Tøyenkirken oder mit der Straßenbahn 17 oder den Bussen 31, 301, 302, 309, 321 bis Lakkegata skole fahren.

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© Pixabay Die Stadt vom Wasser aus entdecken

Eine Stadt, die so nah am Wasser gebaut ist, muss man einfach auch mal aus einer anderen Perspektive erblicken. Also rauf aufs Boot und eine Hafentour machen, entlang des Oslofjords das wunderschöne Zusammenspiel zwischen Natur und Mensch genießen und verlieben.

Titelbild: © Pixabay

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