11 tolle Bars, Cafés und Restaurants in Sevilla
Wenn man eine Sache wirklich richtig gut kann in Sevilla, dann ist es essen. Sevilla ist die Wiege der Tapas und dementsprechend viele Tapas-Bars, Cafés und Restaurants gibt es hier. In guten Tapas-Bars kannst du dich meistens entscheiden, ob du von einem Tapa eine kleine Portion (racion) oder ein ganzes Gericht nimmst. Typisch Sevillanische Tapas sind Kichererbsen mit Spinat, Ochsenbäckchen oder Salmorejo, eine kalte Gemüsesuppe mit gebratenem Schinken (jamon). Dazu trinkt man Tinto de Verano, kalten Rotwein mit Limonade. Wer eine Sangria bestellt, outet sich direkt als Tourist*in. Veganer*innen haben es übrigens relativ schwer in Sevilla. Es gibt einige Restaurants mit einer Auswahl an veganen Speisen, aber grundsätzlich ist die Sevillanische Küche sehr fleischlastig. Um einen Überblick über die kulinarische Szene zu bekommen, stelle ich dir 11 meiner liebsten Restaurants in Sevilla vor.
1 Trinke einen Sundowner mit Blick auf die Kathedrale auf der Pura Vida Terraza
In Sevilla gibt es unzählige schöne Rooftop-Bars, auf denen du den Blick über die Stadt schweifen lassen kannst. Die schönste befindet sich im Hotel Los Seises Sevilla: Von der Pura Vida Terraza kannst du mit ausgefallenen Cocktails in der Hand nicht nur den Sonnenuntergang genießen, sondern auch noch den Blick auf die Kathedrale. Am Wochenende musst einen Platz reservieren, von Montag bis Donnerstag kannst du auch ohne Reservierung vorbeikommen.
2 Futtere originale Tapas in der Cervecería Giralda Bar
Sevilla ist der Geburtsort der Tapas, die man natürlich am besten in entsprechenden Bars zu sich nimmt. In der Cervecería Giralda Bar mit hohen, mittelalterlichen Säulen kostet ein Tapa nicht mehr als 4,50 Euro, zudem befindet sich die atmosphärische Bar in der Nähe der Kathedrale. Typische andalusische Tapas sind beispielsweise Schweinebacke, Kichererbsen mit Spinat oder Salmorejo, die Sevillanische Variante der Gazpacho. Dafür, dass König Alfons X. von Kastilien einst nur mit kleinen Appetithäppchen während einer Krankheit bei Kräften bleiben wollte: sehr deftig!
3 Trinke den besten Kaffee Sevillas im Parceria Café
In Sevilla wird zwar viel Kaffee in kleinen Bäckereien und in Tapas-Bars getrunken, aber eher als Espresso oder Cortado, also ein Espresso mit der gleichen Menge an warmer Milch. Connoisseure, die gern ausgefallenere Kaffee-Kreationen trinken, müssen allerdings eine Weile suchen. Richtig guten, selbst gerösteten Kaffee gibt es im Parceria Café im hippen Stadtteil Feria. Veganer*innen können sich zudem über vegane Kuchen und Milchalternativen freuen.
4 Decke dich mit Oliven ein bei Doña Aceituna
Wenn du Oliven so liebst wie wir, dann ist der Laden von Doña Aceituna dein absolutes Traumland. Hier gibt es nämlich ausschließlich Oliven und zwar in allen Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Wenn du Fisch magst, solltest du unbedingt auch die Kombination aus Oliven, eingelegtem Gemüse und Fisch probieren. Zusätzlich kannst du hier auch feinstes Olivenöl kaufen.
5 Trinke Naturweine aus Spanien im Clan Sibarita's
Die kleine Bar Clan Sibarita's ist ein echter Geheimtipp im Stadtteil San Lorenzo und in der Nähe der beliebten Alameda de Hércules. Hier kannst du ausgewählte spanische und französische Naturweine trinken und den kleinen Hunger mit Tapas stillen. Das Team hilft dir gern bei der Auswahl und wenn dir ein Wein mal richtig gut gefällt, kannst du direkt eine Flasche davon kaufen. Achtung: Das Lokal hat nur Donnerstag bis Samstag geöffnet.
6 Tapas mit asiatischem und südamerikanischem Twist im Vega 10
Du liebst Tapas, hast aber Lust auf ein paar neue Geschmacksexplosionen? Dann solltest du dem Vega 10 im Sevillanischen Stadtteil Triana einen Besuch abstatten. Hier werden andalusische Spezialitäten mit asiatischen und südamerikanischen Einflüssen serviert, zum Beispiel Lachstatar mit Mango und Koriander. Die beliebte Salmorejo (ähnlich einer Gazpacho) wiederum wird im Vega 10 mit Roter Bete zu bereitet. Die Karte wechselt ständig und so wird auch schon mal ein veganer Hotdog angeboten.
7 Stell dich für Käsekuchen an bei Tarta de la madre de Cris
Auf Käsekuchen können sich die meisten verständigen, mittlerweile auch die Spanier*innen. Denn eine Café-Kette erobert hier die kulinarischen Herzen: Tarta de la madre de Cris. In Sevilla, Granada und Málaga stehen die Menschen für den wirklich wahnsinnig guten Käsekuchen, den man hier in kleinen dreieckigen Boxen mitnehmen kann. Dabei kannst du aus verschiedenen Sorten wählen, zum Beispiel klassisch, mit Brownie-Boden, mit Schokolade oder mit Dulce de Leche.
8 Gönne dir eine glutenfreie Pizza bei Grosso Napoletano
Sevilla ist die Heimat der Tapas und dementsprechend viele Tapas-Bars findest du an jeder Ecke der Stadt. Wenn du mal keine Lust auf kleine Portiönchen und spanisches Essen hast, sondern richtig reinhauen willst, empfehlen wir dir einen Besuch bei Grosso Napoletano. Die Pizza hier ist nicht nur dick belegt, sondern auch komplett glutenfrei, was den Geschmack und die Fluffigkeit des Teigs allerdings nicht beeinflusst.
9 Futtere die Champignons bei Las Golondrinas
Zugegeben, die gefüllten Champignons auf dem Bild oben sehen nicht unbedingt ansprechend aus, sind aber das Gericht, weshalb es in der Tapas-Bar Las Golondrinas jeden Abend wahnsinnig voll wird. Die gebratenen Pilze werden hier quasi im Akkord über die Theke gereicht. Dazu bestellen die Sevillaner*innen ein Cervecita, ein kleines Bier. Dazu gibt es eingelegtes Gemüse, Salate und bei den Locals beliebte kleine Steak-Portionen. Wenn du noch einen Tisch ergattern willst, solltest du wirklich früh kommen oder reservieren.
10 Reserviere für einen Dinner-Abend eine Tisch in der Casa Manolo León
Die Casa Manolo León ist eines der schönsten Restaurants in Sevilla. Versteckt in einem Stadthaus auf zwei Etagen und mit einen idyllischen Innenhof kannst du hier spanische Gerichte und Delikatessen in einem schönen Ambiente genießen. Die Küche ist sehr fleischlastig, eine kleine Auswahl für Veganer*innen und Vegetarier*innen gibt es aber.
11 Decke dich im Mercado de Triana mit Speisen ein
Direkt an der Brücke, die die Altstadt von Sevilla mit dem Stadtteil Triana verbindet, liegt der Mercado de Triana. Die Markthalle wurde 1823 auf den Überresten der alten Burg Castillo de San Jorge erbaut, von der heute noch der gut erhaltene Turm übrig geblieben ist. 2001 wurde die Markthalle renoviert und ist heute ein beliebter Ort für Locals, um Mittag zu essen. Selbst, wenn du keinen Hunger hast, lohnt es sich, durch die Halle zu schlendern, die mit Fliesen verzierten Marktstände zu entdecken und vielleicht doch eine Kleinigkeit für später zu kaufen.