11 Ideen, wie ihr euch auf Zugfahrten die Zeit vertreiben könnt

© bantersnaps | Unsplash

Ihr wollt bei eurer nächsten Reise ein bisschen mehr auf Nachhaltigkeit achten und aufs Flugzeug verzichten? Vielleicht tut ihr das sowieso schon? Super! Auch, wenn ihr total motiviert für euer Vorhaben seid und euch auf die Reise freut: Wenn man sich so anschaut, dass man für die Anreise 18 Stunden Fahrzeit statt 1,5 Stunden Flug einplanen muss, kann das für manche die Vorfreude sicherlich ein wenig trüben. Aber keine Sorge: Lange Zugfahrten haben auch etwas total Romantisches. Mit diesen 11 Ideen könnt ihr euch die Zeit vertreiben.

1. Lesen!

Mal ehrlich: Wann hat man im Alltag schon Zeit, sich über mehrere Stunden hinweg so richtig in einem Buch zu verlieren und es in einem Rutsch auszulesen? Eher selten, vor allem, weil ständig Ablenkungen wie Netflix oder das Smartphone in Reichweite sind. Da auch heutzutage noch bei weitem nicht alle europäischen Züge mit WLAN ausgestattet sind (das der deutschen Bahn lässt schließlich auch oft genug zu wünschen übrig), könnt ihr euch ganz auf euer Buch konzentrieren. Ein paar tolle Bücher, die sofort Lust aufs reisen machen, haben wir euch hier vorgestellt.

2. Podcasts oder Hörbücher hören

Den einen wird beim Lesen im Zug schlecht, die anderen haben im Handgepäck nicht genug Platz für jede Menge dicke Bücher. Die Lösung des 21. Jahrhunderts: Hörbücher und Podcasts! Am besten ladet ihr euch schon vor dem Start eurer Reise ein paar Folgen runter (siehe Punkt 1: dürftiges WLAN) und habt euer Smartphone-Ladekabel oder gleich eine Powerbank parat (die älteren Züge haben oft nicht mal Steckdosen).

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3. Das Smartphone mal aufräumen

Kennen wir sicher alle. Wann hat man sonst schon Zeit und Muße, die 17.826 Fotos zu sortieren? Oder mal ein paar Apps zu löschen, die man gar nicht braucht? Wenn ihr die Zeit im Zug sinnvoll nutzen wollt, nehmt euch doch mal ein paar Stunden Zeit für eine gründliche Smartphone-"Entmüllung". So habt ihr auch garantiert genügend Speicherplatz für eure Urlaubsschnappschüsse.

4. Reiseplanung

Oft haben wir im Alltag gar nicht so viel Zeit für die Planung unserer Reise, und zack, auf einmal geht es schon los! Kein Problem, denn ihr habt ja vor der Ankunft sowieso noch ein paar Stunden Zeit im Zug totzuschlagen, ganz oldschool: Packt euch einen Reiseführer ein! Ja, einen "richtigen" aus Papier. Auf der Zugfahrt Richtung Reiseziel darin zu schmökern, sorgt für die ultimative Vorfreude.

5. Menschen beobachten

Menschen beobachten kann wahnsinnig viel Spaß machen. Was im Zug zum Beispiel besonders viel Spaß macht: Jemanden beobachten, der gerade in sein Buch vertieft ist! Anhand der Gesichtsausdrücke lassen sich manchmal ganze Geschichten mitverfolgen, wenn es gerade spannend wird – da braucht man nicht mal selbst ein Buch dabei zu haben.

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6. Gespräche mit Fremden führen

Auf langen Zugfahrten können wunderbare Begegnungen entstehen, denn man trifft oft die unterschiedlichsten Menschen. Vor allem, wenn man allein unterwegs ist, kommt man oft recht schnell mit Sitznachbarn ins Gespräch – aus kurzem Smalltalk kann sich da schon mal ein stundenlanges Gespräch über Gott und die Welt entwickeln, das einem nicht nur die Fahrzeit verkürzt, sondern vielleicht auch den Horizont erweitert. Trotzdem gilt: Kopfhörer im Ohr sind das universelle Zeichen für "Ich habe keine Lust zu quatschen."

7. Kartenspiele einpacken

Wenn ihr in einer Gruppe unterwegs seid, lohnt es sich sowieso, immer ein Kartenspiel parat zu haben. Aber auch wenn ihr allein reist, sorgt ein Spiel mit Sicherheit für einen einfachen Gesprächseinstieg mit euren Mitreisenden. Es gibt auch einige Spiele, für die man nur zwei Mitspielende braucht – Kniffel zum Beispiel.

8. Stricken

Wenn ihr doch lieber für euch sein wollt: Habt ihr schon mal Stricken ausprobiert? Immer häufiger sieht man junge Menschen, die Stricken als Hobby (oder zumindest als Zeitvertreib) für sich entdeckt haben und mit Wolle und Stricknadel im Abteil sitzen. Stricken ist wieder angesagt und wirkt auch einfach wahnsinnig beruhigend – und wer weiß, vielleicht kommt am Ende ein Schal dabei raus, den ihr auf eurer Reise gleich tragen könnt?

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9. Arbeiten

Es ist vielleicht nicht die romantischste aller Vorstellungen, aber ja: Je nach Branche lässt sich die Zeit im Zug auch wirklich gut zum Arbeiten nutzen. Ich nutze die Zeit zum Beispiel oft dafür, Fotos zu bearbeiten – vor allem auf der Rückfahrt nach Hause, wenn jede Menge Reisefotos auf meiner Speicherkarte warten. Und schreiben lässt es sich im Zug auch sehr gut, denn es gibt weniger Ablenkung (siehe Punkt 1).

10. Das Bordrestaurant auschecken

Ihr seid zum ersten Mal mit dem Nachtzug unterwegs und könnt in dem wackligen Schlafwagen-Bett nicht einschlafen? Was beim Einschlafen sicher hilft: Ein kühles Bier oder ein Glas Rotwein. Also verpasst nicht die Chance, dem Speisewagen einen Besuch abzustatten. In alten Zügen haben die auch oft noch einen ganz anderen Charme als die nach Currywurst riechenden Bordbistros der DB. Und die Wahrscheinlichkeit ist hier sehr hoch, dass euch jemand beim Biertrinken Gesellschaft leistet und euch vielleicht eine gute Geschichte erzählt.

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11. Schlafen

Last but not least: Die Zeit im Zug vergeht am schnellsten, wenn man einfach die Augen zumacht. Für einen guten Schlaf im Zug unerlässlich sind Ohrstöpsel, irgendeine Form von Kissen (die Profis reisen mit Nackenrolle, für alle anderen tut es manchmal auch ein zusammengeknautschter Hoodie) und bequeme Kleidung. Letztgenannte ist sowieso ein Muss – die Faustregel: Eine Zugfahrt, die länger als vier Stunden dauert, bestreitet man nicht in Jeans. Punkt.

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