Urlaub auf Korfu – 11 Tipps für die schöne griechische Insel

Hügelige Landschaften, unzählige Olivenbäume, kleine Bergdörfer und Traumstrände mit türkisblauem Wasser, in das man einfach sofort hineinspringen will: Korfu ist zurecht eines der beliebtesten Urlaubsziele in Griechenland. Abseits der ausgetretenen Touri-Pfade gibt es auf der zweitgrößten der Ionischen Inseln jede Menge zu entdecken – das perfekte Reiseziel für alle, die am Strand liegen wollen und Lust haben, den einen oder anderen Berg besteigen, griechischen Wein und Kumquat-Likör probieren und vielleicht ein bisschen was über griechische Mythologie lernen möchten. Wir haben die 11 besten Korfu Tipps für euch.

KORFU: GUT ZU WISSEN

DIE BESTEN KORFU TIPPS

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© Marit Blossey Am Strand liegen und Wasserski fahren am Glyfada Beach

Der Glyfada Beach liegt auf der Westseite Korfus und gehört zu den schönsten Stränden der ganzen Insel: heller Sandstrand, türkisblaues Wasser, umrahmt von einer felsigen Bucht. Hier könnt ihr euch nicht nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, sondern auch euer Können bei verschiedenen Wassersportarten ausprobieren. Wer gerne nackig baden geht, wird hier auch glücklich, denn es gibt einen vom Hauptstrand abgetrennten FKK-Abschnitt. Und am Abend könnt ihr euch, hungrig und durstig vom Schwimmen und von der Sonne, oberhalb des Strandes auf der Terrasse der gemütlichen Taverne niederlassen und mit Blick auf die Wellen süffiges "Corfu Beer" trinken – und da der Strand Richtung Westen liegt, ist der Sonnenuntergang hier besonders schön.

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© Marit Blossey Spazierengehen und die kleinen Bergdörfer entdecken

Korfu ist im Vergleich zu anderen griechischen Inseln relativ dicht besiedelt. Trotzdem gibt es mehr als genug tolle Landschaft, die es zu entdecken gilt – nicht nur die Strände! Wenn ihr ein Auto zur Verfügung habt, könnt ihr damit rund um die Insel düsen, aber an viele schöne Orte  gelangt man auch nur über kleine, unbefestigte Wege. Es lohnt sich also, das Auto auch mal irgendwo stehen zu lassen und sich zu Fuß durch die hügeligen Landschaften und Olivenhaine zu schlagen. Dabei kommt ihr garantiert an dem einen oder anderen kleinen Dorf vorbei – vor allem im Frühling kann man sich hier kaum sattsehen an den Zitronenbäumen in den Gärten und den vielen schönen Blüten, die die Häuserfassaden bewuchern. Neid!

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© Marit Blossey Nach Afionas hochwandern und über die Bucht von Agios Georgios schauen

Unten an der Bucht von Agios Georgios beginnt ein kleiner Wanderweg, der erst die Felsen entlang und dann langsam nach oben in den Ort Afionas führt. Wenn ihr eure Wanderung unten am Strand startet, erhascht ihr auf dem Weg immer wieder tolle Blicke über die Bucht. Oben angekommen, könnt ihr euch zur Verschnaufpause auf der Panoramaterrasse der Taverne Dionysos niederlassen. Unbedingt probieren: Die Zitronen-Ingwer-Limonade Tzizimbírra, eine korfiotische Spezialität. Schmeckt wie Ginger Ale, nur noch ein bisschen erfrischender.

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© Marit Blossey Zur Zwillingsbucht hinunterklettern und abkühlen

Nachdem ihr die Aussicht von Afionas hinunter auf Bucht von Agios Georgios genossen habt, solltet ihr eure Wanderung unbedingt fortsetzen, denn hinter Afionas befinden sich die beiden Buchten am Porto Timoni Beach, die auch die "Zwillingsbucht" genannt werden. Ein schmaler Landstreifen trennt zwei wunderschöne Buchten voneinander, sodass man sich kaum entscheiden kann, auf welcher Seite man lieber baden möchte. Zur Bucht gelangt ihr über einen kleinen Pfad, der von Afionas hinunterführt – auch hier solltet ihr also besser festes Schuhwerk tragen. Unterwegs habt ihr bereits einen fantastischen Ausblick auf die Buchten und das Meer!

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© Marit Blossey Über den Markt in Kerkyra (Korfu-Stadt) bummeln

Kerkyra (Korfu-Stadt) hat eine wunderschöne Altstadt, deren kleine Gassen zum Bummeln einladen. Der Wochenmarkt in der Nähe der neuen Festungsmauer ist ein super Startpunkt dafür. Der Markt ist nicht riesig, bietet aber eigentlich alles, was das Griechenlandurlauber-Herz begehrt: von frischem Fisch und Obst über gutes Olivenöl bis hin zu extrem leckeren Oliven. Was ihr auf Korfu unbedingt probieren solltet: Kumquats! Die bittersüßen Mini-Orangen begegnen einem auf der Insel überall und werden oft auch in Form von Likör oder Marmelade verkauft. Hmmm!

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© Marit Blossey Feta, Tzatziki und Co.: Essen auf dem schönsten Platz in Kerkyra

Der Town Hall Quare mitten in der Altstadt von Kerkyra ist einer der schönsten Plätze der Stadt. Auf dem Platz befinden sich mehrere Restaurants, in denen ihr gute griechische Küche bekommt. Im Bougainvillea sitzt ihr besonders schön – unter einer Decke aus Drillingsblumen, der Bougainvillea, nach der das Restaurant benannt ist. Zum Mittag- oder Abendessen gibt's hier die Klassiker der griechischen Küche: Moussaka, Souvlaki, und auch Vegetarier*innen werden hier mit Feta und Tzatziki glücklich. Veganer*innen haben es in Griechenland leider ein bisschen schwerer, denn ohne Käse geht meistens nichts.

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© Marit Blossey Die Festung in Kerkyra besichtigen und über die ganze Stadt schauen

An der Spitze von Korfu-Stadt ragt, vom Meer umgeben, die alte venezianische Festung empor, die im frühen 15. Jahrhundert gebaut wurde und zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Insel zählt. Für ein kleines Eintrittsgeld könnt ihr die Festungsanlage betreten und bis ganz nach oben steigen – von dort könnt ihr in der einen Richtung aufs Meer schauen und in der anderen Richtung die ganze Stadt überblicken. Und auf dem weitläufigen Gelände gibt es sogar noch mehr zu entdecken als alte Mauern: In einem kleinen Gebäude befindet sich zum Beispiel eine zeitgenössische Fotoausstellung.

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© Marit Blossey Handgemachten griechischen Wein bei Nicoluzo kaufen

In dem Dorf Áno Korakiána lebt Anastasio Arist, ein Grieche, der mit größter Leidenschaft und Hingabe Wein anbaut und herstellt. Tagsüber treibt er sich meist in den Weinbergen am Hang über dem Dorf herum, aber ein kurzer Anruf genügt, dann kommt er hinunter gedüst und zeigt euch gern seine kleine Produktionsstätte, wo er nicht nur den Wein, sondern auch die Flaschen und Etiketten selber von Hand herstellt. Besonders zu empfehlen ist der Rotwein!

9

© Marit Blossey Übernachten in wunderschönen Cottages in Áno Korakiána

In Áno Korakiána gibt es nicht nur guten Wein, sondern auch wunderschöne Unterkünfte. Das "Korakiána Cottage" ist ein 200 Jahre altes, renoviertes Häuschen mit Veranda, Balkon, Garten und fantastischer Aussicht über das Tal bis hin zum Meer. Das Cottage hat drei Schlafzimmer, einen gemütlichen Wohnbereich und eine voll ausgestattete Küche. Es gibt zwar nur ein Badezimmer, dafür ist in dem zauberhaften Garten zwischen Rosenbüschen noch eine Outdoor-Dusche versteckt. Der perfekte Ort, um in der Hängematte zu entspannen, die Hauskatze zu kuscheln und laue Sommerabende mit Wein und Oliven auf der Veranda zu verbringen.

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© Marit Blossey Zwischen Lagune und Meer am Korission-See

Ganz im Süden von Korfu befindet sich der Korission-See – eine Süßwasserlagune, die direkt am Meer liegt. Teilweise trennen nur etwa drei Meter Land den Süßwassersee vom Meer. Man kann um den See herumwandern und sich dann auf der anderen Seite an dem herrlichen Sandstrand niederlassen, denn das Beste an dieser Ecke der Insel: Es gibt hier keine Hotelbauten, weil es ein Naturschutzgebiet ist.

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© Marit Blossey Einen Bootsausflug nach Paxos machen

Die kleine Insel Paxos liegt südlich von Korfu und eignet sich perfekt für einen Tagesausflug – hier sind meistens weniger Touristen als an den vergleichbar schönen Stränden auf Korfu. Den meisten Spaß macht es auf jeden Fall, sich ein eigenes Boot zu mieten und damit um die Insel herumzufahren, denn viele schöne Buchten sind nur vom Wasser aus erreichbar. Von Korfu aus setzen aber auch regelmäßig Fähren nach Paxos über; drüben könnt ihr euch dann Fahrräder ausleihen und die Insel an Land erkunden.

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