Berlin – 11 leckere Restaurants und Cafés, in denen du essen solltest

In Berlin eröffnen gefühlt jeden Monat zehn neue Restaurants und Cafés (und genauso viele schließen auch wieder), sodass es durchaus schwer werden kann, kulinarisch den Überblick zu behalten. Vor allem gibt es in Berlin aber auch so viele gute Restaurants, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. In der deutschen Hauptstadt kann man sich durch die ganze Welt essen und braucht dafür gerade mal eine U-Bahnfahrt: von Pommes mit Sauerkraut, veganem Spaghettieis, Sauerteigpizza und superregionalem Zero-Waste-Restaurant ist in Berlin alles dabei. Damit ihr nicht ganz verloren bei der Auswahl seid, kommen hier die derzeit 11 liebsten Berliner Restaurants der Redaktion.

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© Daliah Hoffmann Frühstücken und Kuchen essen im Wilke

Auf der Boddinstraße hat im Juli 2018 das Wilke, das Café von Carolin, eröffnet. Alles ist selbstgemacht, vom Interieur bis zum veganen Erdnussbutter-Karamel-Brownie. Auf der Frühstückskarte finden sich außerdem Granola mit Rhabarberkompott und wahlweise Kokosjoghurt, French Toast mit karamellisierten Pfirsichen, belegte Sauerteigbrote mit rote Bete, Pilzen oder Avocado. Das Brot ist hausgemacht, der Kaffee kommt von den Fjord Coffee Roasters und den Tee bekommt das Wilke von Companion Tea.

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© Daliah Hoffmann Vegan schmausen in Berlins erstem Zero-Waste-Restaurant FREA

Das FREA in Mitte ist Berlins erstes veganes Zero Waste Restaurant. Hinter dem Restaurant steht der Berliner Foodblogger David aka Johnny & the Food, der hier gemeinsam mit dem norwegischen Chefkoch Halfdan Kluften nachhaltig, saisonal und regional kocht. Im FREA wird alles hausgemacht, vom Sauerteigbrot und Dips über die Pasta bis zum Kefir. Die Karte ist überschaubar, drei Vorspeisen, drei Hauptspeisen und drei Nachspeisen. Alle Gerichte sind 100 % pflanzenbasiert. Jede Menge Zimmerpflanzen gibt's im Restaurant auch, unsere Lieblingsecke ist der kleine Urban Jungle rechts neben der offenen Küche. Besonders cool: die eigene Kompostiermaschine.

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© Daliah Hoffmann (Veganes) Spaghettieis und andere Leckereien im Lecko Mio

Die Eisdiele Lecko Mio auf der Graefestraße ist ein Traum in Pastell und erinnert etwas an Wes Anderson. Hier hat sich Nadja ihren Traum vom eigenen Café erfüllt. In die hausgemachten Waffeln kommen leckere Sorten wie Popcorn, Grüner Apfel, Beerensorbet oder Lakritz. Das Eis stammt aus der Manufaktur ihrer Eltern. Unser Highlight: das vegane Spaghettieis und der Eisbecher. Die Kreation wechselt wöchentlich. Auch gut und echt lecker: Espresso mit einer Kugel Vanilleeis.

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© Daliah Hoffmann Moderne persische Küche und Brunch im Rocket & Basil

Seit März 2019 sind Sophie und Xenia von Rocket & Basil stolze Besitzerinnern ihres ersten eigenen Ladens um die Ecke von der Potsdamer Straße. Das Rocket & Basil ist ein Traum in Türkis, dazu ein heller Terrazzo-Tresen, handbemalte Fliesen mit Obstmotiven und bunte Kissen. Auf der Karte finden sich Brunch- und Lunchgerichte. Hier bekommt ihr moderne persische Küche gepaart mit australisch-asiatischen Einflüssen.

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© Daliah Hoffmann Sauerteigpizza essen bei Gazzo in Neukölln

Im September 2018 hat in Neukölln Berlins erste Sauerteig-Pizzeria eröffnet. Bei Gazzo wird mit einem Sauerteig auf Bio-Mehl-Basis gebacken. Der Teig fermentiert lange und wird so bekömmlicher. Auch sonst werden hier nur frische Zutaten und Produkte von hoher Qualität verwendet – wenn möglich auch lokal. Die Mozzarella und Büffelmilch kommen aus Brandenburg, die Tomatensoße wird aus italienischen Tomaten gefertigt (schmeckt man!) und Salami und Schinken kommen von schwäbisch-hällischen Landschweinen oder von auserwählten Metzgern. Die Pizzen werden bei 400 Grad gebacken, sind so außen schön knusprig und innen fluffig. Unbedingt probieren.

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© Daliah Hoffmann Pommes mit Peking Ente und Sauerkraut im Goldies

Mit einer Pommes-Bude hat das Goldies auf der Oranienstraße nichts gemein. Vladi und Kajo haben beide in Sterneküchen gearbeitet und machen jetzt leckere Pommes mit tollen Toppings. Auf der Karte stehen Pommes mit Peking Ente, Eisbein, Chili-Cheese, Roastbeef oder sizilianischer Caponata. Vom Ketchup bis zum fermentierten Sauerkraut, das bei der Berliner Eisbein-Variante mit raufkommt, ist bei Goldie salles hausgemacht. Klar, es werden nur die besten Produkte verwendet – so kennt man das aus der Sterneküche.

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© Daliah Hoffmann Asiatisches Street Food, Ramen und mehr im Ngokimpak

Das Ngokimpak ist das neuste Restaurant im großen und durch und durch leckeren Portfolio von Dug Ngo. Da, wo er noch bis vor kurzem vegane und vegetarische Bowls (TOKI) serviert hat, gehen heute Ramen, Bibimbap, Bao Buns und Frittiertes über den Tresen. Das Ngokimpak ist bunt, laut und verspielt und bringt den Street-Food-Flair Asiens nach Charlottenburg.

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© Daliah Hoffmann Im 21 gramm lecker frühstücken und Wein trinken

Die Berliner haben offensichtlich einen Faible für seltsame Orte, denn nachdem bereits in Kreuzberg ein hübsche Café in eine ehemalige Friedhofshalle gezogen ist, gibt es jetzt auch eines in Neukölln. Das 21 gramm – wer sich an Alejandro González Iñárritus gleichnamigen Film erinnert, weiß, was der Name bedeutet – ist nämlich frisch in die ehemaligen Friedhofsgemäuer eingezogen und serviert in einer unglaublich schönen Atmosphäre drinnen und auf der Terrasse leckere Frühstücksplatten, Wein und Flammkuchen.

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© Daliah Hoffmann Italienische Küche und leckere Weine im MINE / WINE

Wer in Berlin auf der Suche nach einem wirklich guten und zugleich schönen Italiener ist, hat es nicht leicht. Zu unser aller Glück gibt es aber ein Restaurant, in dem wir unser Italienfernweh in Rotwein, Pasta, Trüffelbutter und Tiramisu ertränken können – das Mine / Wine. Küchenchef und Restaurantbesitzer Mikhail Mnatsakanov bringt hier italienische Klassiker und leckere Eigeninterpretationen auf hübsche Teller. Unsere Favoriten: Die Tortelli mit Burrata und Trüffel, das Vitello Tonnato und der hauseigene Prosecco.

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© Wiebke Jann Sterneküche im Nobelhart & Schmutzig

Ein tolles Sternerestaurant in Berlin? Das Nobelhart und Schmutzig! Der Laden von Billy Wagner und Micha Schäfer ist zur Zeit in aller Munde und wirklich mal was Neues. Für Feinschmecker und Anhänger lokaler und saisonaler Küche definitiv ein Muss. Mit der ausgezeichneten Weinbegleitung und Beratung durch Billy persönlich steht einem feuchtfröhlichen Abend nichts mehr im Wege.

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© Daliah Hoffmann Hochwertige Gerichte ohne viel Schnickschnack im Barra Berlin

Barra, das sind Daniel Remers, Neil Paterson und Kerry Westhead, die sich hier nicht nur um die Gäste, sondern auch auch um die Weine kümmern. "Unsere Gerichte sind zum Teilen gedacht", erklärt Kerry das Menü, "wir empfehlen zwei Snacks und dann zwei Hauptspeisen pro Person." Es gibt Rosmarin-Focaccia, Taggiasche-Oliven und Langoustines mit Aioli, Langoustines im deutschen Kaisergranat, Kabeljau, Porree und Sauce Tartare oder Schweinenacken, Cavolo Nero und Quitte. Den Fisch bezieht das Barra unter anderem von Küstlichkeiten, bekannt aus der Markthalle Neun, das Fleisch von Kumpel & Keule. Unser Lieblingssupermarkt, Das Frischeparadies, gehört auch zu ihren Shoppingadressen.

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