Amsterdam – Die 11 besten Restaurants in der holländischen Hauptstadt

von Daliah Hoffmann

Wir lieben Wochenenden, aber noch mehr lieben wir Wochenendtrips. Einfach mal raus, weg, auch wenn es nur 48 Stunden in einer fremden Stadt sind. Der Tapetenwechsel tut einfach gut. Neben niedlichen Häusern, zahlreichen Coffee Shops und unzähligen Fahrrädern kann man in Amsterdam übrigens auch richtig gut essen. Welche 11 Cafés und Restaurants wir in Amsterdam besonders mögen und was ihr auf keinen Fall verpassen solltet, verraten wir euch hier.

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© Daliah Hoffmann Frühstücken mit Hawaii-Feeling im Coffee and Coconuts

Was in den Zwanzigern Jahren mal ein Kino war, ist heute ein hippes Café, in dem man sich ein bisschen fühlt wie auf Hawaii. Im Coffee & Coconuts könnt ihr, über drei Ebenen verteilt, fluffige (glutenfreie) Pancakes, knuspriges Granola oder Avocado-Ei-Stullen mampfen und dazu leckeren Kaffee und Kokosnusswasser schlürfen. An Wochenende wird's ziemlich voll, also ruhig etwas Wartezeit einplanen.

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© Daliah Hoffmann Schlemmen und bummeln im Pluk Amsterdam

Das Pluk gibt es gleich zwei Mal in den 9 Straatjes in Amsterdam. Das gemütliche Café ist ein beliebter Frühstück- und Lunchspot und auch für seine Kuchen bekannt. Im Pluk könnt ihr aber nicht nur Frühstücken und Mittagessen, sondern auch hübschen Krimskrams, Schmuck und Wohnaccessoires einkaufen. Der Hingucker: Der breite Marmortresen mit den Kuchen, Cupcakes und Keksen. Einmal alles, bitte!

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© Daliah Hoffmann Brunchen bei Staring at Jacob x Ku West

Knuspriger Bacon, fluffig Pancakes, Rührei mit der perfekten Konsistenz, eine Frühstücksstulle mit dem Namen Not so Kosher Benny und kräftige Bloody Marys bekommt ihr im Staring at Jacobs. Richtig, richtig gut!

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© Daliah Hoffmann Selbstgerösteten Kaffee trinken bei Bocca

Für Kaffeeenthusiasten ist das Bocca ein echtes Paradies. In dem loftartigen Laden, der teils minimalistisch, teils gemütlich eingerichtet ist, könnt ihr nicht nur richtig guten Kaffee trinken, sondern auch die hauseigenen Röstungen kaufen und an Workshops teilnehmen. Seit 2001 gibt es die Specialty Coffee Rösterei schon, und 2015 haben sie hier ihr eigenes Café eröffnet. Viele Amsterdamer Cafés benutzen den Kaffee von Bocca, und mindestens genauso viele Cafés haben Barista eingestellt, die hier gelernt haben. An dem goßen Tisch im hinteren Teil des Ladens sitzen oft Studenten und Freelancer mit ihren Laptops, trinken Kaffee oder manchmal tatsächlich auch Tee und arbeiten.

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© Daliah Hoffmann Bei Van Stapele die leckersten Kekse der Welt kaufen

Die Schokoladenkekse von Van Stapele sind mit Abstand die leckersten Kekse, und wir haben in unserem Leben schon VIELE Kekse gegessen hat. In einer schmalen Gasse versteckt, lockt die schnuckelige Bäckerei Locals und Touristen mit ihrem Duft und ihrem Ruf. Der Teig der Kekse ist mit Valrhona-Schokolade gemacht. Das wirklich besondere an den Van Stapele Keksen ist aber der weiche Kern: eine geschmolzenen Praline aus weißer Schokolade. Einfach himmlisch und jede Minute Wartezeit (es können locker mal 45 Minuten sein) wert!

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© Daliah Hoffmann Lecker Abendessen mit Garagenfeeling im Hotel De Goudfazant

Das Hotel De Goudfazant ist eine wahnsinnig schöne und aufregende Location. Und vor Allem kein Hotel, sondern ein Restaurant. Obwohl die Lage etwas ab vom Schuss ist, lohnt sich die Taxifahrt nach Amsterdam Noord allemal. Früher war die Halle eine Werft, die die Besitzer vollkommen umgebaut haben. Heute wird an Tischen mit weißen Decken diniert und Wein getrunken. Für ca. 30 Euro bekommt ihr hier ein 3-Gänge-Menü, das jeden Cent wert ist (wenn nicht sogar 10 Euro mehr). Man kann den hinteren Teil der Halle für private Feiern mieten. Es gibt noch ein paar weitere Einrichtungshighlights, die wollen wir euch aber nicht alle verraten, dafür müsst ihr schon selbst herkommen.

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© Daliah Hoffmann Libanesisches Streetfood essen bei The Lebanese Sajeria

In dem Imbiss bekommt ihr Manoushe, typisch libanesisches Streetfood, quasi die orientalische Pizza. The Lebanese Sajeria ist ein kleiner Familienbetrieb, hier wird alles frisch zubereitet und schmeckt authentisch-gut. Durch ein großes Fenster könnt ihr Ziad und Lia, die beiden Betreiber, beim Kochen und Backen zusehen. Den Namen hat der Imbiss von der gewölbten Grillplatte, der Saj. Hier werden Veganer und Fleischliebhaber glücklich. Neben Manoushe bekommt ihr in dem Laden von Ziad und Lia auch Suppen und Nachtisch.

8

© Daliah Hoffmann Internationale Süßigkeiten und Co. shoppen bei Eichholtz Delicatessen

Allein ein Blick ins Schaufenster von Eichholtz Delicatessen lässt das innere Krümelmonster aufleben. Der Laden ist voll mit amerikanischen Süßigkeiten und abgefahrenen Müslisorten, die man sonst nirgends bekommt. Australische Kekse, englisches Shortbread, Limos und BBQ-Soßen – wer gerne bunte (und ungesunde) Lebensmittel shoppt, ist hier genau richtig. Den kleinen Delikatessenladen gibt es bereits seit über 125 Jahren und er ist schon eine echte Institution.

8

© Café Panache Dinner im Café Panache

Wie wäre es mit einem schönen Dinner am letzten Abend in Amsterdam? Mit einem halben Hummer, guten Cocktails und einer unaufgeregten, aber superfeinen Menükarte? Das Ganze in wunderschön hergerichtetem Ambiente einer alten Markthalle in einem der Bezirke abseits der Touristenströme? Bitteschön, dann empfehlen wir euch einen Abend im Café Panache.

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© Daliah Hoffmann Burger essen bei The Butcher

Einige von euch kennen The Butcher vielleicht schon. Seit 2016 gibt es den Burgerladen auch in Berlin! Angefangen hat aber alles in Amsterdam, hier gibt es mittlerweile fünf Filialen. Das Menü ist überall das Gleiche, Burger, Pommes, Popcorn Chicken, Rippchen. Unser Favorit: Der Daddy Burger mit 250 g Angus Beef, Bacon, Käse und BBQ Soße, dazu eine Portion Pommes und 'ne kalte Cola auf Eis. Heilt jeden Hangover und Hunger.

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© Bukowski Frühstücken und trinken gehen in der Bar Bukowski

In der Bar Bukowski könnt ihr bis 17 Uhr wunderbar frühstücken. Wenn ihr Bukowski nachahmen wollt, bestellt ihr euch einfach direkt einen der ebenfalls guten Drinks zum Frühstück dazu. Danach unbedingt einen Spaziergang durch den Oosterpark machen. Der ist direkt nebenan und dort lässt es sich herrlich "uitbuiken".

Titelfoto: © Daliah Hoffmann

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