11 idyllische Orte an der Dänischen Südsee
Feiner Sand zwischen den Zehen, glasklares Wasser, schroffe Felsen und einsame Buchten – für dieses Paradies musst du weder nach Südeuropa noch in die Karibik reisen. Schon eine kurze Fahrt nach Dänemark bringt dich in die Dänische Südsee: eine Inselwelt in der Ostsee, in der jede Insel mit ihrem ganz eigenen Charme und versteckten Lieblingsorten begeistert. Wir zeigen dir 11 besonders idyllische Spots, die du zu Land oder zu Wasser entdecken kannst.
DIE DÄNISCHE SÜDSEE – GUT ZU WISSEN
DIE BESTEN TIPPS FÜR DIE DÄNISCHE SÜDSEE
1 Spaziere durch die pittoresken Gassen von Ærøskøbing
Die Gässchen des hübschen Ortes Ærøskøbing auf der Insel Ærø sind pures Bilderbuch-Dänemark. Bei einem Spaziergang entlang der schiefen, bunten Fachwerkhäuser erlebst du den Flair Dänemarks des 18. Jahrhunderts. Ærøskøbing ist mit seiner 750-jährigen Geschichte einer der ältesten Orte des Landes. Bei der Tourismus-Information am Hafen gibt es Karten, mit denen du viele kuriose Geheimnisse entdecken kannst – wie zum Beispiel eine Tür, die noch mit Rinderblut gestrichen wurde. Neben kleinen Boutiquen, Cafés und Restaurants findest du hier auch einen Yachthafen sowie den Fähranleger nach Fyn.
2 Mache eine Bootstour durch den Naturpark Maribo-Seen auf Lolland
Zwischen Mooren, Wäldern und Wiesen liegen die vier Maribo-Seen im Herzen Lollands. Rund um die hübsche Stadt Maribo kannst du den Naturpark zu Fuß oder vom Wasser aus erkunden. Im Sommer verbindet das Ausflugsboot Anemonen die Seen. Als Teil des größten Süßwassersystems Dänemarks ist der Naturpark Heimat zahlreicher Vogelarten, darunter auch Seeadler, die hier das ganze Jahr über zu beobachten sind.
3 Bewundere die Aussicht vom Leuchtturm Skjoldnæs Fyr auf Ærø
Einen tollen Ausblick über die Dänische Südsee hast du von der Spitze des Leuchtturms Skjoldnaes Fyr an der Nordwestküste von Ærø. Der Turm wurde schon 1861 aus feinstem Bornholmer Granit errichtet und ist nicht nur einer der höchsten, sondern auch einer der schönsten in der Region. Bei gutem Wetter kannst du über die kleineren Inseln im Norden, die Insel Als im Westen und sogar bis zur deutschen Küste im Süden sehen. Auch der Blick über Ærø selbst ist lohnenswert. Da der Turm rund um die Uhr geöffnet ist, ist er auch ein beliebter Spot für den Sonnenuntergang und zum Sternegucken.
4 Übernachte auf dem Naturcampingplatz am Hafen von Tårs
Der kleine Fischerei- und Yachthafen von Tårs ist ein super Ausgangspunkt, um den Naturpark Nakskov Fjord zu entdecken. Am ruhigen Hafen gibt es Shelter, einen kleinen Zeltplatz und Stellplätze für Camper. Der Nakskov Fjord ist der inselreichste Fjord Dänemarks und ideal für Inselhopping, Wanderungen oder Radtouren entlang des Deichs an Lollands Südküste. Auch für Naturliebhaber*innen ist die Region mit ihrer artenreichen Flora und Fauna ein echtes Highlight.
5 Nimm eine Auszeit im Café und Naturhotel Bygagergård auf Møn
Inmitten von Feldern und Obstgärten am Rand des Dorfes Hårbølle auf Møn liegt ein echter Geheimtipp. Betreiberin Anna hat den Hof 2019 übernommen und das Bauernhaus von 1861 nachhaltig in das Naturhotel Bygagergård verwandelt. Heute kannst du dort ganzjährig Zimmer buchen, im Sommer in Glamping-Zelten übernachten, im Café dänische Spezialitäten genießen und im Hofladen regionale Produkte kaufen. Perfekt für eine entspannte Auszeit – ob für einen Nachmittag oder eine ganze Woche.
6 Beobachte die Schiffe im Hafen von Sønderborg
Vor den bunten Fassaden der Hafenhäuschen schaukeln die Segelboote und warten darauf, dass die Hebebrücke zur Einfahrt in den Als Fjord geöffnet wird. Mit einer Portion Pommes in der Hand kannst du dieses Schauspiel entspannt beobachten. Ein Stopp in Sønderborg lohnt sich aber auch wegen des historischen Schloss Sønderborg und der liebevoll renovierten Dybbøl Windmühle mit Museum. Rund um die Stadt führen zahlreiche Wander- und Radwege über die Insel Als bis zur deutschen Grenze. Wer die Region vom Wasser aus entdecken möchte, erkundet sie bei einer Kajaktour entlang des Gendarmstien.
7 Radle durch den Wald in der Bucht Hesnæs Vig auf Falster
Rund um das Fischerdorf Hesnæs erstreckt sich entlang der Küste herrlicher Laubwald, der dir je nach Wetter Schatten oder Regenschutz bietet. Die Bäume reichen teils bis an den Strand, sodass du hier auch im Schatten direkt am Wasser liegen kannst. Durch den sanft hügeligen Wald führen mehrere Wander- und Radfahr-Routen, unter anderem der Ostseeradweg. Für eine Pause bieten sich das Gasthaus Pomle Nakke auf der Klippe oder die Havn Spisehal am Hafen an.
8 Entspanne im Tiki Camp auf der grünen Insel Langeland
Versteckt unter Bäumen liegen die Zelte, Domes und Kabinen des Tiki Camps auf Langeland. Zwischen ihnen leben gerettete Hühner, Schafe und Hängebauchschweine. Das Glamping ist ein Rückzugsort für Mensch und Tier, der konsequent auf Nachhaltigkeit setzt – von geretteten Hoftieren über regionale Wasser- und Stromversorgung bis hin zu natürlichen Baumaterialien. Ein Ort zum Entschleunigen, nur einen kurzen Spaziergang vom Meer entfernt.
9 Flaniere durch Stege im Herzen von Møn
Die Hauptstadt der Insel Møn ist von Wasser umgeben. Südlich liegt der Brackwassersee Stege Nor, im Norden die ruhige Stege Bucht mit ihren geschützten Häfen – perfekt für Spaziergänge am Wasser. Gleichzeitig ist Stege der ideale Ausgangspunkt für deine Inselerkundung, denn hier findest du die einzigen Supermärkte auf Møn. Mit dem Rad lohnt sich besonders die Runde um den Stege Nor mit schönem Blick auf die historische Handelsstadt.
10 Wandere entlang der malerischen Klippen von Møn
Die bis zu 118 Meter hohen Kreideklippen an der Südostküste Møns zählen zu den eindrucksvollsten Naturdenkmälern der Dänischen Südsee. Wanderwege führen sowohl oben entlang der Steilküste mit weitem Meerblick als auch unten am Strand vorbei. Spannende Einblicke in die Geologie und Fossilien der Region bietet das GeoCenter Møns Klint. Für eine unvergessliche Nacht mit Sternenhimmel und Sonnenaufgang kannst du einen Platz im Møns Klint Shelter buchen.
11 Übernachte direkt am Strand von Balka im Eco Beach Camp
Direkt am Strand im Süden Bornholms liegt das nachhaltige Eco Beach Camp mit zwölf gemütlich ausgestatteten Glamping-Zelten – teils versteckt in den Dünen, teils auf dem Gemeinschaftsgelände. Gemeinschaftsküche und -bad gehören zum Konzept, alternativ kannst du im Café frühstücken oder lunchen. Das Camp setzt konsequent auf Nachhaltigkeit: mit regionalen Produkten, Mülltrennung und weitgehend plastikfreiem Betrieb. So ist es nahezu CO₂-neutral. Unseren ausführlichen Erfahrungsbericht zum Eco Beach Camp findest du hier.
Anthea Schaap