Urlaub am Mittelmeer – Die 11 schönsten Strände auf Mallorca

Wenn du vor deiner Abreise nach den schönsten Buchten und Stränden auf Mallorca suchst, wird dir Google garantiert zahlreiche Fotos von türkisfarbenen Buchten mit kristallklarem Wasser ausspielen. Falls du dir nun denkst, dass diese tollen Bilder doch zu schön sind, um wirklich der Wahrheit zu entsprechen, irrst du. Denn diese wahnsinnig schönen Orte gibt es wirklich – und zwar zu Hauf! Kleine, feine Buchten mit sonnigen Felsen an der Küste, langgestreckte, einsame Sandstrände oder bunte Beaches mit gut gelaunter Musik – wir stellen dir 11 tolle Strände auf Mallorca vor.

11 Strände auf Mallorca

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strand, mallorca

© Milena Magerl Fühle dich wie in der Karibik an der Caló des Moro

Im Südwesten der Insel Mallorca scheint sich eine traumhafte Badebucht an die nächste zu reihen. Besonders gut gefällt es uns an der Caló des Moro. Zu beiden Seiten des kleinen Strandes ragen gewaltige Felsen empor und weit ins Meer hinein. So kannst du hier entspannt ohne hohen Wellengang baden. Dieses Kleinod ist jedoch nicht unbekannt, im Sommer kann es hier schon mal richtig voll werden! Kleiner Tipp: Klettere einfach die umliegenden Felsen entlang und such dir deinen eigenen Lieblingsplatz zum Schwimmen. Es könnte sein, dass du all deine Urlaubspläne über Bord wirfst und stattdessen den ganzen Urlaub hier verbringst – absolut legitim übrigens, finden wir!

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baden, strand, insel

© Milena Magerl Spaziere den kilometerlangen Strand von Es Trenc entlang

Noch vor einigen Jahren galt Es Trenc als Geheimtipp. Diese Zeiten sind zwar passé, doch einen Besuch lohnt der weiße Sandstrand, der sich hinter spärlich bewachsenen Dünen versteckt, trotzdem. Der Naturstrand zwischen Sa Ràpita und Colónia Sant Jordi im Süden der Insel ist das Postkartenmotiv schlechthin. Kristallklares Wasser, entspannter Wellengang und ein ausladender, kilometerlanger Küstenstreifen, auf dem es sich herrlich am Meer entlang spazieren lässt. Und das ganz in Ruhe, denn bisher wurde die naturgeschützte Platja Es Trenc noch nicht von großen Hotels in Beschlag benommen. Je westlicher ihr euch sonnt, desto weniger Touris werdet ihr antreffen. Idylle pur! Weil ihr direkt auf das offene Meer blickt, weht hier häufig eine angenehme Brise, die an heißen Sommertagen für eine willkommene Abwechslung sorgt.

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strand, mallorca

© Milena Magerl Bade im türkisfarbenen Wasser der Calo des Borgit

Im Osten der Baleareninsel, in der Nähe der hübschen Stadt Santanyí, die unter Mallorquiner*innen übrigens auch als deutsche Enklave bekannt ist, befinden sich an der Küste gleich mehrere kleine Buchten, die schöne Badetage am Meer versprechen. Den ruhigen, naturbelassenen Strand im Naturschutzgebiet Parc Natural Mondrago erreichst du über einen kleinen Weg, der von der höher gelegenen Straße zum Meer führt. Es ist der ideale Ort, um den ganzen Tag in der Sonne zu liegen und das Leben zu genießen. Je nach Tageszeit liegt die Bucht mehr oder weniger im Schatten, deshalb unbedingt an genügend Wasser und Sonnencreme denken. Wer Lust auf eine kleine Entdeckungstour hat, kann die Felsen zur Cala Mondragó entlang klettern.

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© Milena Magerl Plansche in der Cala Deia und gönn' dir frischen Fisch

Die Gegend rund um das kleine Bergdörfchen Deià ist einfach magisch: kleine, versteckte Buchten umrahmt von Pinien und Kiefern, steile Klippen aus rotem und weißem Gestein und massive, grün bewachsene Berghänge. Wer in der Nebensaison unterwegs ist (Hauptsaison – don't do it!), sollte auf jeden Fall auch einige Stunden an der Cala Deiá einplanen. Die wirklich winzige Bucht ist von einer felsigen Küste umgeben hinter der die beeindruckenden Berge der Tramuntana empor ragen. Dank des Kiesstrandes ist das grünlich-bläuliche Wasser hier sehr klar. Von den beiden Restaurants – wir empfehlen dir einen Besuch im Ca’s Patro March, das etwas erhöht an den Klippen liegt und feinste Meeresfrüchte und frischen Fisch serviert, kannst du im Sommer ab und zu auch einige bunte Quallen beobachten. Aus der Ferne sind sie zwar wirklich sehr hübsch anzuschauen, bei Berührung verlieren sie ihre Faszination jedoch schlagartig, denn das brennt ganz schön. Also, gut aufpassen!

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© Milena Magerl Genieße nach einem Badetag den Sonnenuntergang an der Playa de S’illot

Die tief ins Meer abfallenden Steilküsten der Halbinsel Formentor schaffen es mit Sicherheit in jeden Mallorca-Reiseführer. Doch wusstest du, dass es auch eine zweite Halbinsel gibt? Die ebenso schöne, dafür weitaus weniger besuchte Halbinsel La Victoria im Norden der Insel in der Nähe von Alcudia, ragt weit ins Meer hinaus und steht größtenteils unter Naturschutz. Hier kannst du stundenlang durch naturbelassene Kiefern- und Pinienwälder wandern und in Badebuchten entspannen, die noch nicht mit Sonnenschirmen und Handtüchern bedeckt wurden. Ein besonders schöner Ort ist die kleine Playa de S’illot, an der du gut und gerne den ganzen Tag abhängen kannst, bis die glühende Sonne sich mit einer Rot-Orangenen Lichtershow hinter den Hügeln verabschiedet. Urlaubsfeeling pur!

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© Milena Magerl Erfrische dich nach einer Wanderung im kühlen Meer an der Cala Bóquer

Besser noch als ein Schluck kühles Bier nach einer langen Wanderung ist ein Bad im erfrischenden Meer. Auf einer Wanderung auf dem Camí Boquer kannst du die mallorquinische Natur von ihrer schönsten Seite kennenlernen. Etwa eine Stunde lang spazierst du durch ein üppiges, grünes Tal, in dem du immer wieder Ziegen begegnest und den herrlichen Duft der Inseleigenen Pflanzenwelt einatmen kannst. Schon bald kannst du von Weitem dein Ziel, die kleine Bucht von Boquer, erblicken, zu der du über einen schmalen Pfad gelangst. Am Meer angekommen, kannst du dich im klaren Wasser erfrischen und ein kleine Pause einlegen, um denen Proviant zu mampfen, bevor du den Rückweg antrittst und den Hang wieder hinaufkletterst. Es führen mehrere Wandersteige durch das Gestrüpp, du kannst dich also entscheiden, entweder den gleichen Pfad zurückzunehmen (die Aussicht ist ohnehin eine ganz andere) oder neue Wege zu erkunden.

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© Milena Magerl Surfe an den nördlichen Buchten der Baleareninsel Mallorca

Ganzjährig gute Windverhältnisse machen Mallorca zu einem idealen Reiseziel für alle, die nicht nur am Strand in der Sonne braten, sondern auch mal aktiven Wassersport betreiben wollen. Das Angebot an lokalen Surfschulen ist groß und vor allem im Norden der Insel laden die Bucht von Alcudia und die Bucht von Pollença zum Wind- und Kitesurfen ein. Weit draußen kannst du die bunten Fähnchen beobachten, die elegant durch die Luft und übers Wasser tanzen. Doch auch die Bucht von Palma ist ein beliebtes Surfrevier.

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© Milena Magerl Springe von den Klippen ins klare Wasser der Cala Lombards

An der Südostküste der spanischen Baleareninsel Mallorca befindet sich eine äußert beliebte Bucht, die nicht nur wegen ihrer Schönheit den Puls höher schlagen lässt. Denn hier wartet ein ganz besonderer Adrenalinkick auf dich: Klippenspringen. Die Cala Lombards ist zu beiden Seiten von gigantischen Felswänden umgeben, an denen du entlang klettern und, wenn du besonders mutig bist, ins Wasser springen kannst. Wer es lieber ruhiger angehen lässt, packt Schnorchel und Tauchmaske ein und erkundet die Unterwasserwelt Mallorcas. Wer kein Problem hat, auch mal im Urlaub früh aufzustehen und an den Strand zu fahren, sollte dies in diesem Falle tun, zumindest in der Sommersaison, denn während es hier Nachmittags richtig voll ist, empfängt dich die Cala Lombards in den Morgenstunden mit einer ruhigen Atmosphäre.

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strand, mallorca

© Milena Magerl Fühl dich frei und lass die Hüllen fallen an der Cala Moltó

Eigentlich ist das Nacktbaden auf Mallorca nicht erlaubt, doch je kleiner und beschaulicher die Bucht ist, desto eher kannst du der Freien Körperkultur frönen. Im Nordosten der Insel liegt die kleine Cala Moltó, die, umgeben von wohlriechenden Kiefern und im Schatten der beliebten Cala Agulla, einen FKK-freundlichen Badeort darstellt. Die kleinen Felsen laden zum Sonnen ohne Bikiniabdruck ein und unter den Bäumen kannst du herrlich picknicken. Es könnte sein, dass du hier am liebsten deinen gesamten Urlaub verbringen möchtest, was wir absolut legitim finden.

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strand, mallorca

© Milena Magerl Lass dich im klaren Wasser des Naturparks Llevant treiben

Wer behauptet, auf Mallorca gäbe es keine ruhigen Buchten, liegt falsch. Überall auf der Insel kannst du noch Strände entdecken, die vom Tourismus verschont oder zumindest nicht allzu häufig aufgesucht werden. Was aber keinesfalls daran liegt, dass es dort nicht schön ist. Meist ist ein Strandtag nur mit einer längeren Anreise verbunden, die dich zu deinem Ziel am Meer führt. So auch im Norden Mallorcas. Hier befindet sich der Naturpark der Halbinsel des Llevant, der zum entspannten Wandern und Baden einlädt. Denn im Gegensatz zu den Wegen der Tramuntana ist hier viel weniger los. Auf insgesamt 13 Wanderrouten kannst du hier durch die Natur wandeln, Vögel beobachten und kleine Buchten aufsuchen. Besonders gut gefällt es uns an der Cala Torta.

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© Milena Magerl Miete dir ein Boot und entdecke die einsamen, versteckten Buchten Mallorcas

Wenn es in der Hochsaison an den Stränden Mallorcas zu voll wird, gibt es nur eine Lösung für alle, die trotzdem nicht aufs Baden im Meer verzichten möchten. Miete dir ein Boot, schippere die Küste entlang und begib dich auf die Suche nach einsamen, versteckten Buchten, in denen es sich herrlich Schwimmen und Sonnen lässt. Falls deine Lieblingsbucht zu überfüllt ist, ankerst du einfach etwas weiter draußen in der Bucht, bleibst an Board und springst von Deck aus ins Kalte nass. An vielen Häfen und Küstenorten der Insel kannst du dir auch ohne Bootsführerschein ein kleines Boot ausleihen und somit den Menschenmassen an Land für einige Stunden entfliehen. Alternativ kannst du dir an einem trubeligen Strand ein SUP leihen und die Küste entlang paddeln.

Urlaub auf Mallorca

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