11 wunderschöne und nachhaltige Hotels in Italien

Italien, das Land, in dem die Zitronen und Mandeln blühen, ist wohl einer der ältesten Hauptsehnsuchtsorte. Und auch heute noch geht von der stiefelförmigen Halbinsel mit seinem mediterranem Klima, dem Blau des Mittelmeers und der „dolce vita“ der Italiener eine besondere Anziehungskraft aus. Wir stellen euch 11 wunderschöne, nachhaltige Hotels in Italien vor, an denen ihr hier noch das echte, italienische Leben fernab der Massen erleben könnt. Gleichzeitig zeigen diese Orte, die auf Konzepten mit Namen wie „Agriturismo“ und „Albergo Diffuso“ aufbauen, wie nachhaltiges Reisen in Italien aussehen kann.

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Hotel Schwarzschmied

© Hotel Schwarzschmied Erholung, Entschleunigung und Genuss im Hotel Schwarzschmied

Slow Food in Südtirol – das kann man im Vier-Sterne-Haus des Hotel Schwarzschmied in Lana erleben. Im Restaurant La Fucina werden frische, nachhaltige Menüs serviert, bei denen die Zutaten entweder aus dem hoteleigenen, historischen Naturgarten oder von den Bauern aus der Umgebung stammen. Fast alles wird selbst gemacht – von der Bio-Limonade bis hin zum veganen Apfelbrot über die Pasta aus der eigenen Manufaktur. Frei von Gentechnik und Zusatzstoffen zaubert das Team in der Küche jeden Tag aufs Neue mehrere Gänge. Auf Wunsch auch vegetarisch, gluten- oder laktosefrei. Und auch sonst dreht sich hier alles um Erholung, Entschleunigung und gesunden Genuss. Inmitten von Obst- und Weingärten ist das Hotel Schwarzschmied eingebettet in die Bergwelt des Meraner Landes. Und in den Zimmern selbst sorgen große Fensterfronten dafür, dass diese schöne Natur auch ins Innere geholt wird.

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Villa San Michele

© Villa San Michele An der Almafiküste aufs Meer schauen vom Hotel Villa San Michele

Die Amalfiküste gehört nicht umsonst zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die imposanten Steilhänge gleichen einem Balkon, die einen einzigartigen Ausblick über das blaue, weite Meer ermöglichen. Die Landschaft drumherum ist geprägt von Tälern und Landzungen sowie Stränden und Anbauflächen von Weinreben, Olivenhainen und Zitrusfrüchten. Genau dieses Ambiente bietet auch die Villa San Michele, die sich in einen schroffen Felsen schmiegt. Die weißblaue Fassade ist umgeben von lilafarbenen Blüten und vom Balkon oder einer der schön bepflanzten Terrassen blickt man auf den Garten oder genießt den Blick auf das kobaltblaue Meer und die grünen Hügel. Die Luft rund um das Hotel ist mit Düften der Zitronenbäume erfüllt. Ein idealer Ort für alle, die akute Sehnsucht nach italienischen Flair haben und den Wunsch hegen, einen romantischen Urlaub zu verbringen.

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© Torre di Sant‘Ansano Im Rapunzelturm von Torre di Sant‘Ansano wohnen

Mitten im toskanischen Paradies steht eine Art Rapunzelturm aus dem Jahre 1280, welcher gleichzeitig Namensgeber dieses Hauses ist (Torre). Einst ein Teil einer Festung wurde er über die Zeit mal als Kirche umgewandelt, später dann als Bauernhaus genutzt. Seit 2006 befindet er sich im Besitz von den Betreibern des Torre di Sant‘Ansano. In den gemütlich eingerichteten Apartments fühlt man sich heute schnell wie Zuhause. Dafür sorgt auch die gut ausgestattete Selbstversorgerküche. Wer möchte, kann sich aber auch einmal von den Gastgebern bekochen lassen. Dann werden hauptsächlich biologische und saisonale Lebensmittel aus eigenem Anbau oder von Bauern aus der Region verwendet. Nicht entgehen lassen sollte man sich das hausgemachte Tiramisu. Und während man die Spezialität des Hauses genießt, kann man im Garten wunderbar dem Rauschen des toskanischen Waldes lauschen.

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Albergo Diffuso

© Albergo Diffuso Authentisch italienisch wohnen in Albergo Diffuso

Im Albergo Diffuso kann man für die Zeit seines Aufenthalts in das Leben eines italienischen Dörfchens eintauchen. Ohne ein neues, vielleicht unpassendes Gebäude in das Dorf bauen zu müssen, haben die heutigen Betreiber die Leerstände im Dorf umfunktioniert: die vier aufwendig sanierten und geschmackvoll eingerichteten Apartments sind über die malerische Altstadt von Locorotondo verstreut. Die Gassen des Dorfs sind sozusagen der Hotelflur; die lokale Bäckerei wird zum Frühstückssaal und die kleine Trattoria um die Ecke lädt am Abend zum gemeinsamen Pasta essen. Die Idee des „zersplitterten“ Hotels stammt aus den 80ern. Mit ihr sollten vor allem kleine italienische Dörfer abseits der Touristenmassen wiederbelebt werden. Und so kommt man heute, im Herzen von Locorotondo, noch immer ins Gespräch mit den Nachbarn und genießt dabei die authentisch italienische Atmosphäre.

5
casa talia

© Casa Talía Im wunderschön sanierten Casa Talia in Modica nächtigen

Im Südosten von Sizilien, der größten Insel im Mittelmeer, befindet sich die Casa Talía, welches ebenfalls als Albergo Diffuso konzipiert ist. Im ehemaligen Ghetto der UNESCO-Welterbestadt Modica befinden sich die einzelnen Zimmer auf unterschiedlichen Ebenen. Das alte hebräische Viertel mit seinen engen, verwinkelten Gassen und kleinen, verschachtelten Häusern war wie viele Kleinstädte und Dörfer in ganz Italien seit den 60er Jahren fast komplett verlassen und so quasi dem Verfall gewidmet. Die Inhaber heute, ein Architektenpaar, haben es durch ihren liebevollen und behutsamen Wiederaufbau der Casa Talía geschafft, den ursprünglichen und einfachen Charakter der Häuser zu erhalten. Gleichzeitig muss man heute aber auf keinerlei Komfort verzichten. Als Gast kann man hier auf ganz besondere Weise die Geschichte und Atmosphäre des alten Stadtteils erleben.

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Agrumeto

© Agrumeto Umgeben von Zitrusbäumen und Pinienwäldern im Agrumeto übernachten

Das Agrumeto an der Südspitze Apuliens ist ein wahres Schmuckstück unter den Ferienhäusern. Inmitten eines Blütengartens mit Zitrusbäumen und olivenförmigen Pool kann man in dem Haus aus dem 17. Jahrhundert wieder richtig zur Ruhe kommen und Kraft tanken. Von der Terrasse blickt man über die wunderschöne barocke Altstadt von Nardò, die später zu ausgiebigen Erkundungen lädt. Und auch sonst gibt es hier Ausflugsmöglichkeiten en masse: mehr als 50 Kilometer lange Traumstrände, die mit kristallklarem Wasser zum Baden animieren; das Naturschutzgebiet Parco di Porto Selvaggio, das mit seinen wohlriechenden Pinienwäldern zu Wanderungen aufruft sowie riesige Weinanbauflächen, die mit feinsten Reben ausgestattet sind. Den Wein hier sollte man sich nicht entgehen lassen zu probieren, um den Abend mit einem Gläschen Wein von bester Qualität entspannt ausklingen lassen.

7
Domu Antiga

© Domu Antiga Die sardische Kultur im Domu Antiga kennenlernen

Sardinien – die zweitgrößte Insel im Mittelmeer – überzeugt mit einer mehreren Tausend Kilometer langen Küste und dazugehörigen feinsten Sandstränden sowie einem bergigen Inneren, welches immer wieder von Wanderwegen durchzogen wird. Hier inmitten eines 1300-Seelendorfes steht ein traditionelles, altes sardisches Steinhaus aus dem Jahre 1700: das Domu Antiga. Die vier Zimmer des Boutique-Hotels sind schlicht und traditionell eingerichtet. Dazu passt auch das Frühstück, welches „a fogu lentu“ gekocht wird. Das heißt soviel wie: auf kleiner Flamme, also energiesparend und vitaminschonend. Dabei werden ausschließlich regionale und saisonale Zutaten verwendet. Auf Wunsch wird auch Abendessen serviert. Und wer immer schon selbst lernen wollte, wie der köstliche Ricotta und Hartkäse traditionell hergestellt oder wie sardische Nudeln gerollt werden, der kann dies bei Kursen, die vom Betreiber und seiner Mutter angeboten werden, lernen.

8
La Subida

© La Subida Umgeben von Wald und Weinbergen in La Subida schlafen

An der Grenze zu Slowenien, inmitten von Mischwäldern gelegen, liegt das La Subida. Nach dem Vorbild einer kleinen Bauernsiedlung ist hier ein Country-Resort erschaffen worden, bei dem Tradition auf Komfort und moderne Architektur auf ursprüngliche Natur trifft. Während es in den Häusern von „della Nonna“ mit den weiß getünchten Wänden und warmen Terracotta- und Holzböden wunderbar heimelig ist, schaut man von den modernen „Case del Bosco“, die komplett in Bioholzbauweise erbaut worden sind, durch die verglaste Seite direkt in den Wald. Neben dem grünen Wald, gibt es hier auch Weinberge. Hierhin lassen sich wunderbar Spaziergänge oder Radtouren unternehmen. Anschließend kann man sich in der hauseigenen „Trattoria al Cacciatore“ wieder stärken, wo italienische, slowenische und friulanische Speisen mit viel Liebe zum Detail serviert werden.

9
Glamping Canonici

© Glamping Canonici Luxuriös venezianisch zelten bei Glamping Canonicí

Wo einst reiche venezianische Familien der Hitze und Enge der Stadt entflohen sind, kann man heute immer noch wunderbar urlauben. In Zelten. Die Zelte von Glamping Canonicí sind aber alles andere als einfach, vielmehr ähneln sie einer üppig ausgestatteten Sommerresidenz aus vergangener Zeit. Bis zu sechs Personen können hier luxuriös unterkommen. Schließlich wohnt man hier im Zelt mit Wohnzimmer und eigenem Bad und schläft im Prinzessinnenbett unter einem Bäumchen. Dieser wiederum wird gern als Aufhänger für anmutige Kronleuchter aus Muranoglas benutzt. Dazu gibt es viel extravagante Stoffe, Teppiche und üppige Dekorationen, die dem Ganzen einem Flair von 1001 Nacht und Safarigefühl geben. Und das unweit von Venedig und anderen sehenswürdigen Städten wie Treviso, Padua und Verona.

10
Bagni Vittoria

© Bagni Vittoria An der Adriaküste faulenzen im Bagni Vittoria

Wer nach einem Rückzugsort sucht und sich dabei nicht zwischen Meer und Bergen entscheiden kann, muss nicht länger suchen und sollte sich auf ins Bagni Vittoria machen. In den Abruzzen, östlich von Rom gelegen, findet man hier die Adriaküste zum einen und die schroffe Berglandschaft der Apenninen zum anderen. Ein idealer Ausgangspunkt also, um morgens am Meer in der Sonne zu faulenzen und zu baden und später die Berge zu erkunden. Wie praktisch, dass das Frühstück des charmanten B&Bs, bestehend aus möglichst biologischen und regionalen Produkten, schon einmal eine gute Grundlage für Tagesausflüge aller Art bietet. Am Abend kann man sich dann nach einem ereignisreichen Tag bei einer Massage an der frischen Meerluft entspannen. Dafür arbeitet das B&B mit verschiedenen Experten aus der näheren Umgebung zusammen.

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San Martino

© San Martino In der grünen Oase von San Martino mitten in der Toskana übernachten

Das San Martino ist ein kleines Agriturismo in der südlichen Toskana. Mit seinem großen Garten gleicht es einer grünen Oase, üppig bewachsen mit Blumen und in der Mitte ein natürlicher Schwimmteich, der von Seerosen durchzogen wird. Gern kommt man hier mit den Gastgebern ins Gespräch, die einem ein wohlig-warmes Gefühl vermitteln. Man merkt schnell, dass es ihnen weniger um das Vermieten von Zimmern, als vielmehr darum geht, Zeit mit netten Menschen zu verbringen. Sie haben zudem jede Menge Tipps für die Toskana parat, die man so in keinem Reiseführer findet. Für die nötige Stärkung zum Erkunden der Toskana sorgt das Frühstück am Morgen. Auf die Teller kommen abwechslungsreiche Speisen aus der vegetarisch-veganen Küche. Verwendet werden dabei ausschließlich ökologische und saisonale Produkte vom Markt.

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