Salzburg – 11 Tipps für deinen nächsten Städtetrip nach Österreich

von Anja Schauberger

Salzburg – wie oft fahren wir hier vorbei, steigen um, winken der Stadt nur kurz zu. Einen Katzensprung vom Chiemgau entfernt und so leicht mit dem Zug erreichbar, fühlt sich Salzburg dabei gar nicht an wie ein anderes Land. Der Meridian bringt euch stündlich und bequem von München nach Salzburg. Unterwegs genießt ihr den Ausblick auf die oberbayerische Idylle und steigt einfach im Herzen der Mozartstadt aus. Damit ihr wisst, was ihr in Salzburg noch so alles machen könnt, haben wir hier 11 ziemlich coole Tipps für euch.

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© Pixabay Die beste Aussicht der Stadt auf dem Mönchsberg genießen

Der Mönchsberg ist sowohl bei den Salzburgern, als auch bei Touristen wahnsinnig beliebt. Kein Geheimtipp also, eher ein Must-Do, wenn man schon mal hier ist. Ihr könnt die fast 500 Höhenmeter ganz bequem mit dem Aufzug bezwingen. Sei einem auch empfohlen, denn oben gibt es noch genug Gelegenheit zum Spazieren. Hier führen nämlich sämtliche Spazierwege durch das Naturschutzgebiet am Mönchsberg – Wälder, Wiesen und Aussichtsplattformen warten auf euch. Und es gibt nicht nur den allerbesten Blick auf die Stadt hier oben, sondern auch das Salzburger Museum der Moderne.

  • Mönchsberg
  • 5020 Salzburg, Österreich
  • Montag: 8–19 Uhr, Dienstag – Sonntag: 8–21 Uhr, Juli & August: täglich von 8–23 Uhr
  • Einzelfahrt: 2,40 Euro, Berg- und Talfahrt: 3,70 Euro
  • Mehr Info
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© Museum der Moderne | Marc Haader Kunst gucken im Museum der Moderne Salzburg

Das Museum der Moderne in Salzburg teilt sich in zwei Standorte auf – oben auf dem Mönchsberg könnt ihr euch den neusten Standort angucken. Auf vier Stockwerken warten wie auch im anderen Museum vor allem Grafik und Fotografie aus dem 19. und 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Alleine das Gebäude auf dem Mönchsberg ist eigentlich schon Kunst, ein puristisches Projekt mit viel Glas und Marmor aus der Region. In der Altstadt wartet dann das Stammhaus des Museums – das Rupertinum, das es schon seit 1983 gibt.

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© Pexels Original Mozartkugeln kaufen in der Konditorei Fürst

Okay, Mozartkugeln kaufen in Österreich ist nun keine Neuigkeit, aber wusstet ihr, dass Paul Fürst von der Konditorei Fürst in Salzburg die Mozartkugel erfunden hat? Eben, und genau deshalb ist das Café bis heute stadt- und weltbekannt für seine Schokoladen-Kreation. Heute führt der Ururenkel Martin Fürst das Geschäft. Die Konditorei Fürst hat mittlerweile vier Läden in Salzburg, der in der Brodgasse 13 ist allerdings das erste und ursprüngliche Geschäft.

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© Arthotel Blaue Gans Übernachten und gut essen im Arthotel Blaue Gans

Ältestes Gasthaus und erstes Arthotel – diese Kombination muss man erst mal hinbekommen. Die Wände und Böden des Designhotels Blaue Gans sind tatsächlich schon über 660 Jahre alt. Wunderbar hergerichtet kann man sich hier heute in 35 tollen Zimmern einmieten. Am allerschönsten sind natürlich die Suiten. Hinzu kommt ein kulinarisches Verwöhnprogramm bei Schnitzel im Restaurant, Limo im Bar-Brasserie-Bistro oder kuscheligem Dinner im Weinarchiv. Wer ein nicht ganz so großes Budget hat, aber es trotzdem hübsch haben möchte, ist im Townhouse Nora gut aufgehoben.

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© We love coffee Spazieren gehen und eine Kaffeepause bei We love Coffee einlegen

Besitzerin Janja hat am Mozartsteg schon vor Jahren den Kaffee-Place-to-be in Salzburg aufgemacht. Seitdem wird hier fleißig gebrüht, gekocht und geratscht. Für viele Salzburger der beste Kaffee der Stadt. Wer Glück hat, kann sich eine der zwei Sitzgelegenheiten schnappen, ansonsten heißt es stehen oder mitnehmen. Tolle Sache: We love coffee hat kompostierbare To-Go-Becher aus Kaffeesatz. Wer einen kleinen Hunger verspürt, nimmt sich noch einen Cookie oder Brownie mit.

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© Eisl Eis Bestes Eis und Balkan-Food in der Getreidegasse schlemmen

In der Getreidegasse in Salzburg könnt ihr euch gleich zwei Mal kulinarisch gönnen: Zuerst unbedingt im Balkon Grill Walter vorbeischauen (Hausnummer 33), der sieht zwar nicht so fancy aus, aber die Schlange verrät schon: Hier gibt's super leckere Bosna. Für alle, die es nicht kennen: Wie ein würziger Hot Dog mit Bratwurst, Senf und Zwiebeln. Wer dann noch eine Nachspeise schafft, sollte unbedingt beim Eisl Eis vorbeigucken. Nicht nur angeblich das beste Eis der Stadt, sondern auch die erste Bio-Schafsmilch-Eisdiele in Österreich. In der Theke warten Klassiker, aber auch extravagante Sorten wie Schafskäse-Honigsüß, Marille-Topfen, Graumohn oder Heidelbeer-Rosmarin.

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© Little Grain Cocktails schlürfen im Gewölbekeller vom Little Grain

Die wenigen, guten Bars in Salzburg muss man kennen. So wie das Little Grain mitten in der Altstadt. In dem ehemaligen Gewölbekeller wurde einst Müll gelagert, nun kann man in der edlen Bar Old Fashioned, Prince of Wales oder Fizzes trinken. Barkeeper Andi mixt dir aber auch gerne eine seiner Eigenkreationen: einen "Kentucky’s Hommage" zum Beispiel, aus Bourbon, Himbeer- und Kumquatsirup, Meersalz, gebratener Ananas und Kirsch-Pfeifen Tabakrauch. So gemütlich der Gewölbekeller ist, im Sommer sitzt es sich hier auch schön draußen auf der Terrasse. Kein Wunder, dass das Little Grain schon beim Mixology Award unter den fünf besten Bars Österreichs nominiert war!

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© Schloss Hellbrunn Yoga machen und Wasserspiele gucken beim Schloss Hellbrunn

Schlösser angucken geht immer, besonders wenn sie so einen schönen Park haben wie das Schloss Hellbrunn. Eine wirkliche Besonderheit sind die mehr als 400 Jahre alten Wasserspiele – die Wasserautomaten, Grotten und Brunnen unterhalten aber nicht nur, sondern sind auch kulturell einzigartig und nur im Schloss Hellbrunn zu finden. Danach könnt ihr euch das Lustschloss aus dem 17. Jahrhundert noch von innen angucken. Bei schönem Wetter unbedingt einen Spaziergang durch's Grüne machen. Hier leben seltene Insekten und Pflanzen. Im Sommer kann man Yoga machen, im Winter über den Christkindlmarkt schlendern.

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© Ichi go ichi e Ramen und Mochi essen im Ichi go ichi e

Der Ramen-Trend ist mittlerweile auch in Salzburg angekommen. Das Ichi go ichi e kommt also wie gerufen. Es liegt zwar nicht mitten in der Stadt, aber der kleine Weg zu dem Laden lohnt sich. Auf der Karte steht, was man erwartet: Gyoza, Hokkaido Ramen und zum Nachtisch Matcha-Eis. Mochis gibt's hier mit Erdnussfüllung – das ist besonders schmackhaft! Die Ramen Bar ist nicht günstig, aber dafür sind die Portionen üppig.

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© Café Tomaselli Sachertorte und Apfelstrudel im Café Tomaselli bestellen

Das familiengeführte Café Tomaselli mitten in der Altstadt gibt's schon seit 150 Jahren in Salzburg. Eine Institution also, die bekannt ist für seine hauseigene Backstube, in der jeden Tag Kuchen, Torten und anderes Gebäck frisch zubereitet werden. Unbedingt probieren solltet ihr natürlich die Sachertorte, aber auch der Apfelstrudel und die Erdbeerschüsserl sehen total lecker aus. Dazu natürlich eine Tasse Kaffee. Auch die Frühstückskarte hört sich gut an: Kipferl, Mohnweckerl, hausgemachte Brioche. Bei schönem Wetter auf jeden Fall auf der Terrasse!

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© Pixabay Sich wie im Mittelalter fühlen auf der Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg ist ebenfalls kein Geheim-, aber dafür ein Muss-man-sehen-Tipp. Alleine schon wegen der tollen Aussicht von da oben. Auch hier kann man die rund 500 Höhenmeter auf den Berg rauf zu Fuß zurücklegen. Wem die Stufen zu viel sind, der steigt in den Aufzug. Drinnen warten dann unter anderem drei Museen, eine Ausstellung, das magische Theater und das Fürstenzimmer. Wer nicht in den vollen Touri-Trubel kommen möchte, geht einfach abends rauf, um sich den Sonnenuntergang anzugucken.

Titelfoto: © Pixabay

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