Zürich – 11 Tipps für einen wunderschönen Urlaub in der Schweiz

Das Stadtbild in Zürich ist geprägt von Kirchen, Brücken und charmanten Häuschen. Zürich wirkt immer aufgeräumt und rausgeputzt, so als würde jeden Moment die Schwiegermutter auf dem Parkett stehen. Lässt man sich auf Zürich ein, ist die Chance groß, sich zu verlieben. Der Blick in die Berge und über den Zürichsee reinigt die Seele und ich staune jedes Mal, wie die Kleine mit ihrem weit gefächerten Angebot internationalen Metropolen das Wasser reichen kann. Ach ja, ein dickes Portemonnaie sollte man dabei haben. Wir haben 11 coole Tipps für ein paar schöne Tage in Zürich.

Claudia Jucker vom Hoi Berlin Blog empfiehlt uns diese 11 Tipps für ihre Heimatstadt. Vielen Dank!

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© Dominique Zürcher Frühstück im Kafischnaps

Das Kafischnaps im beliebten Wipkingen, ist eines der wenigen Beizen (Restaurants), wo man täglich bis 16 Uhr Z’Morge (Frühstück) serviert bekommt.
In der ehemaligen Metzgerei findet man ein bunt gemischtes Publikum von Jung bis Alt. Vom Szenengänger bis zur Mutti mit ihren Dreikäsehochs. Nach dem Frühstück kann man sich auch noch durch das Wein- und Bier-Angebot aus lokaler Produktion durchprobieren.

2

© Piazza Lunch im Piazza

Das Piazza ist vor allem im Sommer ein Hit. Urlaubsgefühle kommen hoch und man möchte stundenlang hier sitzen, lesen und sich mit seinen Liebsten in der Sonne ein Piazza Plättli mit Bündner Salsiz und Käse teilen. Schleckmäuler sollten sich auf keinen Fall ein Gelato (Eis) von Idalia entgehen lassen. Man sagt, es sei das beste der Stadt. Man findet es je nach Saison im hauseigenen Piazza-Lädeli.

3

© Eric Park | Unsplash Kunst gucken im Museum für Gestaltung

Die Hauptthemenfelder des Museums für Gestaltung sind Design, Visuelle Kommunikation und Architektur. Das Museum ist Teil der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und steht mit allen Abteilungen im Austausch. Sehr zu empfehlen ist die Sammlung, die von internationaler Bedeutung ist. Seit 1875 sammelt das Museum Plakate, Grafik und Objekte mit anspruchsvoller Designkultur. Ein Muss für alle, die auf Schweizer Grafik und Design stehen.

4

© Pixabay Conditorei Schober

Die Conditorei Schober liegt mitten in der Altstadt, im sogenannten süßen Winkel. Beim Betreten wird man in vergangene Zeiten katapultiert, die von barockem Stuck und strengem Servicepersonal unterstrichen wird. Die süßen Delikatessen gibt’s auch zum Mitnehmen.

5

Claudio Schwarz @purzlbaum | Unsplash Aussicht vom Lindenhof

Vom Lindenhof aus verschafft man sich einen wunderbaren Überblick über die hübsche Altstadt Zürichs und die Limmat. Bei klarer Sicht kann man sogar bis in die Berge blicken. Und es bietet den perfekten Fotohintergrund für dein Zürich-Selfie.

6

© Frau Gerold | Presse Einkaufen am Gerolds Markt

Das perfekte Einkaufsvergnügen: Frau Gerolds Garten vereint eine Reihe von handverlesenen Shops in einem urbanen Ambiente mit Restaurant und Bars. Je nach Saison findet samstags ein Flohmarkt statt. Am Eingang findet man den Freitag Flagship-Store mit seinem markanten Turm aus alten Frachtcontainern. Funfact: Steigt man auf das begehbare Dach, kann man sich ein Bild vom ehemaligen Industriequartier Zürichs verschaffen.

7

© Bank Zürich | Presse Einen Drink in der Bank einnehmen

Die Bank liegt am Helvetiaplatz und ist der ideale Ausgangspunkt, um in nächstgelegene Bars, Clubs oder Restaurants weiter zu ziehen. Man trifft auf ein gut durchmischtes Publikum mit gesundem Selbstbewusstsein und Sinn für guten Geschmack. Wir empfehlen für einen perfekten Start in den Abend den Bank Smash (Gin, Grapefruit, hausgemachter Ingwersirup).

8

© Scott Warman | Unsplash Dinieren im Josef

Das Josef ist anders. Hier gibt’s keinen Hauptgang, sondern eine Kombination von Tellern, die man sich selbst nach Lust und Laune zusammenstellen kann. Aus dem Menu wählt man zwischen drei (CHF 51), vier (CHF 62) oder fünf (CHF 75) Tellern. Die Auswahl ist exquisit und es macht Freude, immer wieder Neues auszuprobieren. In der Regel machen drei Teller satt. Die Tische werden am Wochenende zwei Mal besetzt. Eine Reservierung empfiehlt sich auf jeden Fall.

9

© Andrea Helbling Filme schauen im Kino Houdini

Lust auf Kino? Dann empfehle ich das Houdini, welches erst 2014 eröffnet wurde. Hier findet man den perfekten Mix unabhängigen Filmschaffens und gehobenen Unterhaltungskinos in bequemen Sesseln und mit neuster Projektionstechnik. Gegen den Hunger hilft der beliebte Houdini Hot Dog, der exklusiv für die Houdini Bar kreiert worden ist. Ein unvergessliches Kinoerlebnis mit allem drum und dran ist garantiert.

10

© Pixabay Im Kauz den Bär steppen lassen

Angenehmerweise öffnet der kleine, aber feine Club bereits um 21 Uhr seine Pforten und es kann gut sein, dass es bereits vor Mitternacht abgeht. Die Musik ist elektronisch und tanzbar. Das Publikum ist arty, aber schon ziemlich erwachsen, nämlich so zwischen 30 und 40. Die Eintrittspreise sind moderat. Die Einrichtung stilvoll und es darf sogar geraucht werden. Im verglasten Raucherraum. Der Eingang des Clubs ist unscheinbar und in einer Straße gelegen, wo rundum nichts Spannendes läuft. Also gut gucken.

11

© Hotel Greulich | Presse Erholsame Nächte im Hotel Greulich verbringen

Wer ruhig und stilvoll nächtigen möchte, schnappt sich ein Zimmer im schicken Designhotel Greulich. Es liegt mitten im angesagten Kreis 4 und das pulsierende Nachtleben und vielfältige Kulturangebot ist ein Katzensprung davon entfernt. Es empfiehlt sich auf einem der schicken königsblauen Greulich-Fahrräder die Stadt zu erkunden oder falls die Nacht doch zu lange war, drinnen in Herman’s Wohnzimmer in der hauseigenen Bibliothek zu schmökern.

Titelbild: © Pixabay

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